Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Foto von Frankfurt am Main
Quelle: La Liana/pixelio.de

Nordwesteuropa

Viele der wirtschaftsstärksten und innovativsten Regionen Europas liegen in Nordwesteuropa. Industrialisierung und Wachstum haben Spuren hinterlassen auf Umwelt, Menschen und Regionen. Das Interreg-Programm für Nordwesteuropa ist daher ein grünes Programm, das Regionen dabei unterstützt, einen nachhaltigen Pfad einzuschlagen und einen intelligenten und gerechten Übergang für alle NWE-Gebiete fördern.

Förderfähige Gebiete der transnationalen Zusammenarbeit 2021 - 2027 - Nordwesteuropa
Quelle: BBSR

Beteiligte deutsche Regionen

Bremen, Niedersachsen (Weser-Ems, Leine-Weser), Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern (Ober-, Mittel-, Unterfranken und Schwaben)

Grün, intelligent und gerecht

Nordwesteuropa umfasst Belgien, Luxemburg, die Niederlande, die Schweiz, Irland, sowie Teile Frankreichs und Deutschlands. Es bestehen große regionale Unterschiede zwischen Paris und der Pfalz, dem Ruhrgebiet und der Bretagne. Das Programm zielt darauf ab, die Regionen in Nordwesteuropa widerstandsfähiger zu machen, indem ihre Fähigkeit, auf bestehende und künftige Herausforderungen zu reagieren, verbessert wird. Sein im EU-Vergleich überdurchschnittliches Wachstum sind sowohl Stärke als auch Herausforderung: Angesichts dem hohen Energie- und Ressourcenverbrauch und sozialen und demografischen Gegebenheiten steht der ökologische und digitale Wandel, der Perspektiven für alle Regionen und Menschen schafft, im Mittelpunkt.

Themen der Zusammenarbeit

Das Nordwesteuropaprogramm fördert Projekte zu den folgenden fünf Themen:

Klima- und Umwelt

  • Anpassung an den Klimawandel und Katastrophenprävention
  • Naturschutz und Biodiversität

Energiewende

  • Energieeffizienz
  • Erneuerbare Energien

Kreislaufwirtschaft

  • Zirkuläre und ressourceneffiziente Wirtschaft

Innovation und Resilienz

  • Innovationskapazitäten und Einführung von Technologien

Inklusive Gesellschaft

  • Zugang zu Beschäftigung
  • Zugang zu Gesundheitsversorgung
  • Kultur und nachhaltiger Tourismus

Budget und Förderung

  • Nordwesteuropa (2021 – 2027): 517 Mio. Euro
  • davon Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): 310 Mio. Euro
  • Kofinanzierungsrate der EU: 60 %
  • Förderfähige Kosten: Personal, Büro- und Verwaltung, Reise- und Unterbringung, externe Expertise und Dienstleistungen, Ausrüstung, Infrastruktur und Bauarbeiten (begrenzt)

Projektarten

  • Reguläre Projekte
  • Kleinprojekte (ab Call 2)

Projektpartner werden

In Nordwesteuropa finden sich mindestens drei Partner aus mindestens drei verschiedenen Ländern (davon zwei Partner mit Sitz im Programmraum) in einem Projekt zusammen. Ein Lead Partner übernimmt dabei jeweils die Federführung.

Das Programm richtet sich an öffentliche und private Akteure. Förderfähige Partner im Nordwesteuropa können z. B. sein:

  • Lokale, regionale oder nationale Behörden
  • öffentliche/semi-öffentliche Organisationen
  • Vereine, Nichtregierungsorganisationen, internationale Organisationen
  • Verbände und Kammern
  • Kleine und mittlere Unternehmen, Wirtschaftsförderungseinrichtungen
  • Universitäten, Forschungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen

Programmwebsite

Interreg NWE Programme 2021-2027

Website deutsche Kontaktstelle

Deutsche Kontaktstelle Interreg B Nordwesteuropa

Zusammenfassung des Kooperationsraumprogramms

Download (PDF, 916KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Logo des Programmraum Nordwesteuropa 2021 - 2027 (© Interreg North-West Europe Programme)

Kontakt BBSR

Sina Redlich
Referat RS 3 - Europäische Raum- und Stadtentwicklung


Telefon: +49 228 99401-2336
E-Mail: sina.redlich@bbr.bund.de

Deutsche Kontaktstelle

Kerstin Buttlar und Elisabeth Wauschkuhn
INTERREG NWE-Kontaktstelle


Telefon: +49 6131 16-3162/-3164
E-Mail: info@nwe-kontaktstelle.de