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TransRegio Alliance - Dialog zwischen Interreg-Akteuren zur Mobilitäts- und Raumentwicklung in Ostdeutschland

Interview mit Projektkoordinatorin Alexandra Beer vom Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.

Treffen der TransRegio Alliance in Leipzig, Oktober 2018 (© Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung DV)

Für die Entwicklung ländlicher Räume ist eine gute Verkehrsanbindung mit Bus und Bahn wichtig. Allerdings sind in Regionen mit Bevölkerungsrückgang andere Lösungsansätze gefragt als in wachsenden ländlichen Räumen im Umland von Metropolen. Interreg-Projekte bieten eine gute Möglichkeit, neue Lösungen zu testen, finanzielle Risiken zu senken und Entwicklungskosten durch das gegenseitige Lernen zu reduzieren. Um die Reichweite und den Wirkungsgrad der Projektergebnisse für eine gemeinsam abgestimmte Raumentwicklung zu vergrößern und informelle Kooperationsstrukturen zu festigen, haben deutsche Partner aus aktuellen Interreg-Projekten mit politischen und operativen Verkehrsakteuren aus allen fünf ostdeutschen Bundesländern die TransRegio Alliance gegründet. Alexandra Beer vom Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. erklärt im Interview die Hintergründe und Chancen des Projekts.

AlpInnoCT: Innovative Lösungen für einen nachhaltigen Güterverkehr in den Alpen

Interview mit Projektkoordinator Jürgen Neugebauer vom Bayrischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr über die Ergebnisse des Interreg-Projektes AlpInnoCT

Bessere Kombination von Bahn, Schiff und LKW für umweltschonenden Güterverkehr (© Marlo H. Photography)

Der alpenquerende Straßen-Güterverkehr hat enorme ökologische und soziokulturelle Auswirkungen auf den Lebensraum Alpen. Schon seit vielen Jahren begegnen die Akteure in den Alpen den komplexen Herausforderungen, die der stetig zunehmende Verkehr stellt. Im Interreg-Projekt "Alpine Innovation for Combined Transport (AlpInnoCT)" arbeiten fünfzehn Partner-Institutionen des Alpenraums aus Deutschland, Italien, Österreich, Slowenien und der Schweiz zusammen, um den Güterverkehr über die Alpen umweltschonend und effizient abzuwickeln. Das bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr ist Lead Partner des Projektes, das im November 2016 startete und im Januar 2020 endet. Anlässlich der Abschlusskonferenz berichtet Jürgen Neugebauer vom Bayrischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr über die wichtigsten Ergebnisse und Erfahrungen innerhalb des Projektes.

"Wichtig ist vor allem, einen Prozess zur Umsetzung der Territorialen Agenda anzustoßen"

Ein persönlicher Ausblick von Dr. Daniel Meltzian auf die transnationale Zusammenarbeit im Jahr 2020

Hände im Kreis (© Dati Bendo / ec.europa.eu)

Seit Juni 2019 ist Dr. Daniel Meltzian neuer Leiter des Referats H III 3 "Europäische Raumentwicklungspolitik, territorialer Zusammenhalt" im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Im Interview berichtet er über seinen Aufgabenbereich, die im Jahr 2020 anstehenden Arbeitsschwerpunkte und Herausforderungen für die Zusammenarbeit in Europa.

So hat sich Europa in den letzten Jahren entwickelt: Europa-Atlas des BBSR

Ein Atlas ausgewählter Aspekte der räumlichen Strukturen und Entwicklungen in Europa

Europa-Atlas (© BBSR)

Das BBSR stellt umfassende Analysen zur regionalen Entwicklung bereit. Diese beschränken sich aber nicht nur auf Deutschland, sondern befassen sich auch in der laufenden Raumbeobachtung Europas mit Strukturen und Trends in den Regionen Europas. Gerade mit Blick auf die anstehende deutsche Ratspräsidentschaft im nächsten Jahr bieten diese Informationen ein Grundgerüst dafür, wo Europa mit seinen Regionen steht und welche Fragen sich daraus ableiten. Anfang Oktober 2019 stellten Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und Dr. Markus Eltges, Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Berlin den Europa-Atlas des BBSR vor.

Baltic InteGrid: Vorhandenes Potenzial zur Erzeugung von Offshore-Windenergie im Ostseeraum effektiv nutzen

Interview mit Thilo Krupp vom deutschen Projektpartner der Stiftung Offshore-Windenergie

Offshore-Park in der Ostsee (© 50Hertz)

Der Ostseeraum besitzt ein großes Potenzial, Offshore-Windenergie zu erzeugen, jedoch sind momentan nur 15 Prozent der Europäischen Offshore-Windparks in der Ostsee angesiedelt. Zurzeit stellt die effiziente Netzentwicklung im Ostseeraum noch eine große Herausforderung dar. Um das vorhandene Potenzial erfolgreich zu nutzen, wurde das Interreg-Projekt Baltic InteGrid (Integrated Baltic Offshore Wind Electricity Grid Development) initiiert. Es beschäftigt sich mit vermaschten Stromnetzen in der Ostsee. Die Idee ist es, Offshore-Windparks untereinander zu vernetzen, um so beispielsweise Kostenvorteile zu erzielen und maritimen Raum effizienter zu nutzen. Thilo Krupp von der Stiftung Offshore-Windenergie berichtet im Interview über wichtige Ergebnisse und Erfahrungen innerhalb des Projektes.

Soziale Innovation - Mythos oder Realität für Interreg-Projekte nach 2021?

Doris Scheer vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein über die Bedeutung der "sozialen Innovation" für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit

Workshop zur Bedeutung der “sozialen Innovation” am 17. September 2019 in Hamburg (© Diakonisches Werk SH)

Soziale Innovation - Mythos oder Realität für Interreg-Projekte nach 2021? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines zweistufigen Prozesses, den das Diakonische Werk Schleswig-Holstein gemeinsam mit anderen Interreg B-Projekten aus den Programmräumen mit deutscher Beteiligung im Rahmen des SEMPRE-Andockvorhabens anstoßen möchte. Ein erster Austausch fand am 17. September 2019 auf einem Workshop in Hamburg statt.

Europäische Woche der Regionen und Städte 2019: Wolken über Brüssel - not!

Bernd Diehl berichtet über die Europäische Woche der Regionen und Städte vom 7. - 10. Oktober 2019 in Brüssel

Kongresszentrum „Monts des Arts“ in Brüssel (© Bernd Diehl)

Die Woche der Regionen und Städte in Brüssel fand dieses Jahr unter den Vorzeichen teilweise grundlegender und auf jeden Fall weitreichender Veränderungen statt. Auch wenn Europa und insbesondere die Europäische Gemeinschaft in den letzten Wochen und Monaten immer wieder in einem Atemzug mit dem Brexit genannt wurde und so auch einen gewissen Widerhall in dieser Oktoberwoche hatte, lag der thematische Schwerpunkt der Veranstaltung doch eindeutig auf den Inhalten der Förderperiode ab 2021. Dieser zukunftsorientierte Ansatz war an den vier Tagen in allen Workshops, Seminaren, Foren und Vorträgen, in großen und kleinen Runden und in den Wandelgängen des Kongresszentrums "Mont des Arts" in Brüssel greifbar und zeigte sich in einem intensiven Austausch der 10.000 Teilnehmer. Dr. Bernd Diehl von der Nationalen Kontaktstelle für das Interreg-Programm CENTRAL EUROPE berichtet über seine Eindrücke.

Interreg-Projekte aus dem Ostseeraum beim Tag der Deutschen Einheit

Maike Friedenberg und Susanne Grahl berichten vom Tag der Deutschen Einheit 2019 in Kiel

Die schleswig-holsteinische Europaministerin Sabine Sütterlin-Waack zeigt sich interessiert zu den Interreg B-Projekten aus dem Ostseeraumprogramm (© Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein)

Zum Tag der Deutschen Einheit kamen am 2. und 3. Oktober tausende Menschen nach Kiel in Schleswig-Holstein, um gemeinsam unter dem Motto "Mut verbindet" zu feiern. Auf dem Bürgerfest wurde in der gesamten Innenstadt und an der Förde entlang Information und Unterhaltung geboten. Neben der Ausstellung der Verfassungsorgane der Bundesrepublik und der Ländermeile, bot das Fest auch zahlreichen anderen Institutionen und Projekten die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Dies nutzten elf Interreg-Projekte aus dem Ostseeraum und stellten den Bürgern ihre Projekte vor.

Interreg-Projekt stellt Prototyp eines Lastenfahrrads mit Brennstoffzellentechnologie vor

Prototyp des Brennstoffzellen-Lastenrades auf der "Vision Smart City" (© DLR/Björn Offermann)

Wie im Februar berichtet, testet das Interreg-Projekt FCCP ein innovatives Brennstoffzellen-Lastenrad für eine neue klimafreundliche Logistiklösung in städtischen Gebieten. Einen ersten Prototyp des Lastenrades konnten die Besucher der "Vision Smart City" in Stuttgart am 9. und 10. September 2019 von Nahem bestaunen und testen.

DanuBioValNet: Transnationale Vernetzung für eine biobasierte Industrie im Donauraum

Aufbau von biobasierten Wertschöpfungsketten durch internationale Vernetzung im Projekt DanuBioValNet (© DanuBioValNet)

Um das Wirtschaftspotenzial der Donauregion zu entwickeln, Umweltbedingungen zu verbessern sowie die Lebensqualität zu erhöhen, spielt der Übergang von einer nicht nachhaltigen Wirtschaft basierend auf fossilen Ressourcen hin zu einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaftsweise (Bioökonomie) eine wichtige Rolle. Durch eine Rohstoffwende können beispielsweise die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen reduziert und klimaschädliche Emissionen verringert werden. Hier setzt das Projekt DanuBioValNet an. Es sollen Öko-Innovationen gefördert und neue, biobasierte Wertschöpfungsketten im Donauraum etabliert werden. Das Interreg-Projekt startete im Januar 2017 und endete vor kurzem, im Juni 2019. Projektleiter Dr. Dominik Patzelt von der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH berichtet im Interview über wichtige Ergebnisse und Erfahrungen innerhalb des Projektes.

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