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Bremen und Niedersachsen im künftigen Interreg-Programmraum Nordwesteuropa

Carsten Westerholt und Peter Krämer über die Chancen der Erweiterung des Programmraums durch die Bundesländer Bremen und Teile von Niedersachsen

Bremerhaven im Bundesland Bremen (© Pixabay)

Das transnationale Programm für den Interreg-Programmraum Nordwesteuropa (NWE) wird derzeit erarbeitet. Mit dem Brexit und der Entscheidung des Vereinigten Königreichs an den zukünftigen transnationalen Programmen nicht teilzunehmen, ist auch ein neuer Zuschnitt des Interreg-Programmraums Nordwesteuropa verbunden. Neben den nördlichen Provinzen der Niederlande planen die Bundesländer Bremen und Niedersachsen (hier die Amtsbezirke Leine-Weser und Weser-Ems) die Teilnahme am Interreg-Programm. Carsten Westerholt vom zuständigen niedersächsischen Ministerium und Peter Krämer von der Freien Hansestadt Bremen berichten über den aktuellen Stand und die Perspektiven.

„Das vergangene Jahr verlief anders als erwartet und es war für uns alle fordernd.“

Transnationale Zusammenarbeit in Europa (© Adobe Stock)

Ein persönlicher Rückblick und Ausblick von Dr. Daniel Meltzian vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat auf die transnationale Zusammenarbeit im Jahr 2020 und 2021

Interreg und Soziale Innovation – (wie) passt das zusammen?

Hauke Siemen berichtet von der Online-Abschlusskonferenz des Andockprojekts SEMPRE (#socialinterreg)

Online-Konferenz „Social innovation and Interreg – an odd couple or a perfect match?” (© Hauke Siemen, REM Consult)

Für soziale Themen ist der Europäische Sozialfonds zuständig! Und Innovation ist ein Thema für High-Tech-Branchen und IT-Start-ups! So scheinen manche gedacht haben, als die transnationalen Kooperationsprogramme der Förderperiode 2014–2020 ausgestaltet wurden. Dass das aber viel zu kurz greift, hat das aus dem Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit geförderte Andockprojekt SEMPRE (Vernetzungsinitiative #socialinterreg) aufgezeigt. In einer Online-Konferenz am 10. Dezember 2020 trafen sich nun rund 70 Projekt- und Programmakteure aus sieben Programräumen, um zu diskutieren, wie das Zusammenspiel von sozialer Innovation und Interreg in der auslaufenden Förderperiode funktionierte und wie die Aussichten für die neuen Interreg-Programme ab 2021–2027 sind. Projektmanager Hauke Siemen von REM Consult berichtet von der Konferenz und den wichtigsten Ergebnissen des Andockprojekts.

Projektergebnisse VirtualArch: Kulturerbe in Sachsen interaktiv und virtuell erleben

Interview mit Dr. Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie Sachsen

Virtuell Silbererz abbauen – eine VR-Medienstation im MiBERZ macht es möglich (© MiBERZ, Sylvio Dittrich)

Das Interreg-Projekt "VirtualArch - Visualize to Valorize" zielt darauf ab, verborgenes Kulturerbe für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen und es virtuell zu vermitteln. Mit Hilfe neuester Informations- und Kommunikationstechniken soll das archäologische Vermächtnis für Denkmalschutz und Tourismus sichtbar und vor allem auch nutzbar gemacht werden. Anlässlich des Projektendes im Sommer 2020 berichtet Projektleiterin Dr. Christiane Hemker gemeinsam mit Projektkoordinator Dr. Christoph Lobinger im Interview über die wichtigsten Projektergebnisse.

Nordseekonferenz 2020: Auf zu neuen Horizonten - auf Kurs bis 2030

Anna Hückel berichtet von der Nordseekonferenz am 10. November 2020

Nordseestrand (© Pixabay/Nordsee-Programmsekretariat)

Am 10. November 2020 fand die 23. Nordseekonferenz statt – dieses Jahr, aufgrund der Covid-19-Pandemie, erstmals online. Die 280 Teilnehmenden wurden aus einem Fußballstadion in Aalborg (Dänemark) begrüßt. Das Konferenzprogramm stand ganz im Zeichen der Zukunft, denn es ging zum einen um die Nordseestrategie 2030 der Nordsee-Kommission und zum anderen um das neue Interreg-Nordseeprogramm 2021–2027.

"Besonders freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit den deutschen Projektpartnern im Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit"

Interview mit Nina Kuenzer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Flyer Bundeprogramm Transnationale Zusammenarbeit (© BBSR)

Nina Kuenzer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) betreut seit Oktober 2020 die Interreg B-Programme für den Alpenraum und Nordseeraum sowie das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit. Im Interview berichtet Frau Kuenzer über ihre Aufgaben, Chancen und Herausforderungen.

Interreg B und die Auswirkungen der Corona-Krise: Der Mehrwert der transnationalen Zusammenarbeit für widerstandfähigere Regionen

Johanna Specker berichtet über die Herausforderungen und Chancen für Interreg

EU und Corona (Quelle: peterscheiber.media/Fotolia)

Unvorhersehbare Entwicklungen bringen Risiken mit sich, die auch nachhaltig die Entwicklung und Kohäsionspolitik in der Europäischen Union beeinträchtigen könnten – wirtschaftlich, sozial und territorial. Wie groß dieses Risiko ist, zeigt die aktuelle Corona-Krise. Sie hat vielfältige Auswirkungen. Auch für die Interreg B-Programme.

SubNodes: Die Anbindung des Hinterlands an das transeuropäische Schienennetz optimieren

Melanie Tulke vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft über die Ergebnisse des Interreg-Projekts

Mit PKW-, Fahrrad- und Busplätzen bietet das Umfeld des Bahnhofs Sömmerda Potenzial für einen Subknoten (Foto: Landratsamt Sömmerda)

In den vergangenen Jahrzehnten ist in ganz Mitteleuropa erheblich in das Schienennetz des transeuropäischen Verkehrs (TEN-V) investiert worden. Das Kernnetz für den Fernverkehr wurde ausgebaut und aufgewertet. Es entstanden wichtige Verkehrsknotenpunkte im Schienenverkehr. Die Nahverkehrsanbindung des Umlandes zu diesen Haupt-Verkehrsknotenpunkten, den sogenannten "main nodes", ist allerdings oft nicht ausreichend vorhanden. Das Interreg-Projekt SubNodes versucht daher, geeignete Klein- und Mittelstädte im Umland der Hauptknoten zu sekundären Knoten des öffentlichen Personennahverkehrs zu entwickeln – sogenannte "sub-nodes" – und den regionalen öffentlichen Personennahverkehr auf die Subknoten auszurichten. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Lead Partner des Projektes, berichtet zum Projektabschluss im August 2020 über die wichtigsten Ergebnisse.

RegEnergy: Stadt-Land-Partnerschaften für mehr grüne Energie in Nordwesteuropa

Interview mit Projektleiterin Svenja Enke vom Klima-Bündnis

Windräder (© Pixabay)

Die Energie in Nordwesteuropa kommt größtenteils immer noch aus endlichen Rohstoffen, auch der CO2-Ausstoß ist höher als anderswo. Das Interreg-Projekt RegEnergy (Renewable Energy Regions) will den Anteil an erneuerbaren Energien (EE) in der Region erhöhen. Gelingen soll das mit neuen Stadt-Land-Partnerschaften. Svenja Enke vom Klima-Bündnis beschreibt im Interview, wo das Projekt zur Halbzeit steht.

NonHazCity – ein Interreg-Projekt, das uns alle angeht

Frau beim Prüfen einer Liste (© Baltic Environmental Forum/Tim Barabas)

Viele von uns wissen nicht, in welchen herkömmlichen Möbeln, Spielzeugen und Baumaterialien welche gefährlichen Chemikalien enthalten sind. Das Projekt NonHazCity setzt sich in neun Städten rund um die Ostsee für weniger Chemikalienverbrauch ein – und ist für einen europäischen Wettbewerb nomiert. Stimmen Sie noch heute ab!

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