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Projektergebnisse VirtualArch: Kulturerbe in Sachsen interaktiv und virtuell erleben

Interview mit Dr. Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie Sachsen

Virtuell Silbererz abbauen – eine VR-Medienstation im MiBERZ macht es möglich (© MiBERZ, Sylvio Dittrich)

Das Interreg-Projekt "VirtualArch - Visualize to Valorize" zielt darauf ab, verborgenes Kulturerbe für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen und es virtuell zu vermitteln. Mit Hilfe neuester Informations- und Kommunikationstechniken soll das archäologische Vermächtnis für Denkmalschutz und Tourismus sichtbar und vor allem auch nutzbar gemacht werden. Anlässlich des Projektendes im Sommer 2020 berichtet Projektleiterin Dr. Christiane Hemker gemeinsam mit Projektkoordinator Dr. Christoph Lobinger im Interview über die wichtigsten Projektergebnisse.

Nordseekonferenz 2020: Auf zu neuen Horizonten - auf Kurs bis 2030

Anna Hückel berichtet von der Nordseekonferenz am 10. November 2020

Nordseestrand (© Pixabay/Nordsee-Programmsekretariat)

Am 10. November 2020 fand die 23. Nordseekonferenz statt – dieses Jahr, aufgrund der Covid-19-Pandemie, erstmals online. Die 280 Teilnehmenden wurden aus einem Fußballstadion in Aalborg (Dänemark) begrüßt. Das Konferenzprogramm stand ganz im Zeichen der Zukunft, denn es ging zum einen um die Nordseestrategie 2030 der Nordsee-Kommission und zum anderen um das neue Interreg-Nordseeprogramm 2021–2027.

"Besonders freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit den deutschen Projektpartnern im Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit"

Interview mit Nina Kuenzer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Flyer Bundeprogramm Transnationale Zusammenarbeit (© BBSR)

Nina Kuenzer vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) betreut seit Oktober 2020 die Interreg B-Programme für den Alpenraum und Nordseeraum sowie das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit. Im Interview berichtet Frau Kuenzer über ihre Aufgaben, Chancen und Herausforderungen.

Interreg B und die Auswirkungen der Corona-Krise: Der Mehrwert der transnationalen Zusammenarbeit für widerstandfähigere Regionen

Johanna Specker berichtet über die Herausforderungen und Chancen für Interreg

EU und Corona (Quelle: peterscheiber.media/Fotolia)

Unvorhersehbare Entwicklungen bringen Risiken mit sich, die auch nachhaltig die Entwicklung und Kohäsionspolitik in der Europäischen Union beeinträchtigen könnten – wirtschaftlich, sozial und territorial. Wie groß dieses Risiko ist, zeigt die aktuelle Corona-Krise. Sie hat vielfältige Auswirkungen. Auch für die Interreg B-Programme.

SubNodes: Die Anbindung des Hinterlands an das transeuropäische Schienennetz optimieren

Melanie Tulke vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft über die Ergebnisse des Interreg-Projekts

Mit PKW-, Fahrrad- und Busplätzen bietet das Umfeld des Bahnhofs Sömmerda Potenzial für einen Subknoten (Foto: Landratsamt Sömmerda)

In den vergangenen Jahrzehnten ist in ganz Mitteleuropa erheblich in das Schienennetz des transeuropäischen Verkehrs (TEN-V) investiert worden. Das Kernnetz für den Fernverkehr wurde ausgebaut und aufgewertet. Es entstanden wichtige Verkehrsknotenpunkte im Schienenverkehr. Die Nahverkehrsanbindung des Umlandes zu diesen Haupt-Verkehrsknotenpunkten, den sogenannten "main nodes", ist allerdings oft nicht ausreichend vorhanden. Das Interreg-Projekt SubNodes versucht daher, geeignete Klein- und Mittelstädte im Umland der Hauptknoten zu sekundären Knoten des öffentlichen Personennahverkehrs zu entwickeln – sogenannte "sub-nodes" – und den regionalen öffentlichen Personennahverkehr auf die Subknoten auszurichten. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Lead Partner des Projektes, berichtet zum Projektabschluss im August 2020 über die wichtigsten Ergebnisse.

RegEnergy: Stadt-Land-Partnerschaften für mehr grüne Energie in Nordwesteuropa

Interview mit Projektleiterin Svenja Enke vom Klima-Bündnis

Windräder (© Pixabay)

Die Energie in Nordwesteuropa kommt größtenteils immer noch aus endlichen Rohstoffen, auch der CO2-Ausstoß ist höher als anderswo. Das Interreg-Projekt RegEnergy (Renewable Energy Regions) will den Anteil an erneuerbaren Energien (EE) in der Region erhöhen. Gelingen soll das mit neuen Stadt-Land-Partnerschaften. Svenja Enke vom Klima-Bündnis beschreibt im Interview, wo das Projekt zur Halbzeit steht.

NonHazCity – ein Interreg-Projekt, das uns alle angeht

Frau beim Prüfen einer Liste (© Baltic Environmental Forum/Tim Barabas)

Viele von uns wissen nicht, in welchen herkömmlichen Möbeln, Spielzeugen und Baumaterialien welche gefährlichen Chemikalien enthalten sind. Das Projekt NonHazCity setzt sich in neun Städten rund um die Ostsee für weniger Chemikalienverbrauch ein – und ist für einen europäischen Wettbewerb nomiert. Stimmen Sie noch heute ab!

Empirische Ergebnisse zu Langzeitwirkungen von transnationalen Strukturprogrammen – am Beispiel von Interreg B

Jens Bücker berichtet über die Ergebnisse seiner Masterarbeit

European Union 2016 (© Europäisches Parlament)

Auch wenn Projekte transnationaler Zusammenarbeit von manchen externen Beobachtern kritisiert und unter "wining and dining" abgetan werden, konnten eine Reihe von Studien vielfältige positive Effekte von Interreg-B-Projekten aufzeigen. Allerdings fehlen bisher niedergeschriebene, empirisch gestützte Aussagen zu den Langzeitwirkungen von Interreg-Projekten. Diese Forschungslücke adressiert die durch das Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) begleitete Masterarbeit von Jens Bücker.

"Interreg ist wahrscheinlich das kohäsionspolitische Instrument mit dem offensichtlichsten Mehrwert für Europa."

Interview mit Jens Kurnol, Leiter des Referates "Europäische Raum- und Stadtentwicklung" im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Deutschland hat am 01.07.2020 die EU-Ratspräsidentschaft übernommen (© Deutscher Bundestag/Achim Melde)

Während die Corona-Pandemie anhält und die Verordnungsentwürfe für die künftige Kohäsionspolitik ab 2021 ausgehandelt werden, hat Deutschland am 1. Juli die sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Jens Kurnol gibt einen Einblick in den bevorstehenden Programmierungsprozess und die damit verbundenen Herausforderungen.

DaRe to Connect: grenzüberschreitende Vernetzung ökologischer Schutzgebiete im Donauraum

Interview mit Projektleiter Martin Kuba vom BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Wiesenenklave Kepelské Zhůří im SAC (Special area of Conservation) Böhmerwald (© NGO Amethyst)

Jahrzehntelang trennte der "Eiserne Vorhang" Europa in Ost und West und war für die Menschen in weiten Teilen eine unüberwindbare Barriere. Die Natur hingegen profitierte davon und heute verläuft hier das "Grüne Band Europa" als Korridor von Lebensräumen mit außergewöhnlicher Artenvielfalt und herausragendem Wert als Natur- und Kulturerbe. Allerdings leidet es in Europa in manchen Abschnitten unter der ökologischen Zerschneidung von Lebensräumen und wertvollen Landschaften. Ein Konsortium von elf Partnern aus acht Ländern der Donauregion hat sich daher im Rahmen des Interreg-Projekts "DaRe to Connect" (Wage es zu verbinden) zum Ziel gesetzt, durch die transnationale Zusammenarbeit die Schutzgebiete am Grünen Band stärker zu vernetzen, um die Ökosysteme und ihre Dienstleistungen zu erhalten und zu verbessern – und so einen Beitrag zur Umsetzung der Donaustrategie zu leisten. Martin Kuba vom BUND Naturschutz in Bayern e.V. beschreibt im Interview, wo das Projekt zur Halbzeit steht.

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