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SubNodes: Die Anbindung des Hinterlands an das transeuropäische Schienennetz optimieren

Melanie Tulke vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft über die Ergebnisse des Interreg-Projekts

Mit PKW-, Fahrrad- und Busplätzen bietet das Umfeld des Bahnhofs Sömmerda Potenzial für einen Subknoten (Foto: Landratsamt Sömmerda)

In den vergangenen Jahrzehnten ist in ganz Mitteleuropa erheblich in das Schienennetz des transeuropäischen Verkehrs (TEN-V) investiert worden. Das Kernnetz für den Fernverkehr wurde ausgebaut und aufgewertet. Es entstanden wichtige Verkehrsknotenpunkte im Schienenverkehr. Die Nahverkehrsanbindung des Umlandes zu diesen Haupt-Verkehrsknotenpunkten, den sogenannten "main nodes", ist allerdings oft nicht ausreichend vorhanden. Das Interreg-Projekt SubNodes versucht daher, geeignete Klein- und Mittelstädte im Umland der Hauptknoten zu sekundären Knoten des öffentlichen Personennahverkehrs zu entwickeln – sogenannte "sub-nodes" – und den regionalen öffentlichen Personennahverkehr auf die Subknoten auszurichten. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Lead Partner des Projektes, berichtet zum Projektabschluss im August 2020 über die wichtigsten Ergebnisse.

RegEnergy: Stadt-Land-Partnerschaften für mehr grüne Energie in Nordwesteuropa

Interview mit Projektleiterin Svenja Enke vom Klima-Bündnis

Windräder (© Pixabay)

Die Energie in Nordwesteuropa kommt größtenteils immer noch aus endlichen Rohstoffen, auch der CO2-Ausstoß ist höher als anderswo. Das Interreg-Projekt RegEnergy (Renewable Energy Regions) will den Anteil an erneuerbaren Energien (EE) in der Region erhöhen. Gelingen soll das mit neuen Stadt-Land-Partnerschaften. Svenja Enke vom Klima-Bündnis beschreibt im Interview, wo das Projekt zur Halbzeit steht.

NonHazCity – ein Interreg-Projekt, das uns alle angeht

Frau beim Prüfen einer Liste (© Baltic Environmental Forum/Tim Barabas)

Viele von uns wissen nicht, in welchen herkömmlichen Möbeln, Spielzeugen und Baumaterialien welche gefährlichen Chemikalien enthalten sind. Das Projekt NonHazCity setzt sich in neun Städten rund um die Ostsee für weniger Chemikalienverbrauch ein – und ist für einen europäischen Wettbewerb nomiert. Stimmen Sie noch heute ab!

Empirische Ergebnisse zu Langzeitwirkungen von transnationalen Strukturprogrammen – am Beispiel von Interreg B

Jens Bücker berichtet über die Ergebnisse seiner Masterarbeit

European Union 2016 (© Europäisches Parlament)

Auch wenn Projekte transnationaler Zusammenarbeit von manchen externen Beobachtern kritisiert und unter "wining and dining" abgetan werden, konnten eine Reihe von Studien vielfältige positive Effekte von Interreg-B-Projekten aufzeigen. Allerdings fehlen bisher niedergeschriebene, empirisch gestützte Aussagen zu den Langzeitwirkungen von Interreg-Projekten. Diese Forschungslücke adressiert die durch das Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) begleitete Masterarbeit von Jens Bücker.

"Interreg ist wahrscheinlich das kohäsionspolitische Instrument mit dem offensichtlichsten Mehrwert für Europa."

Interview mit Jens Kurnol, Leiter des Referates "Europäische Raum- und Stadtentwicklung" im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Deutschland hat am 01.07.2020 die EU-Ratspräsidentschaft übernommen (© Deutscher Bundestag/Achim Melde)

Während die Corona-Pandemie anhält und die Verordnungsentwürfe für die künftige Kohäsionspolitik ab 2021 ausgehandelt werden, hat Deutschland am 1. Juli die sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Jens Kurnol gibt einen Einblick in den bevorstehenden Programmierungsprozess und die damit verbundenen Herausforderungen.

DaRe to Connect: grenzüberschreitende Vernetzung ökologischer Schutzgebiete im Donauraum

Interview mit Projektleiter Martin Kuba vom BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Wiesenenklave Kepelské Zhůří im SAC (Special area of Conservation) Böhmerwald (© NGO Amethyst)

Jahrzehntelang trennte der "Eiserne Vorhang" Europa in Ost und West und war für die Menschen in weiten Teilen eine unüberwindbare Barriere. Die Natur hingegen profitierte davon und heute verläuft hier das "Grüne Band Europa" als Korridor von Lebensräumen mit außergewöhnlicher Artenvielfalt und herausragendem Wert als Natur- und Kulturerbe. Allerdings leidet es in Europa in manchen Abschnitten unter der ökologischen Zerschneidung von Lebensräumen und wertvollen Landschaften. Ein Konsortium von elf Partnern aus acht Ländern der Donauregion hat sich daher im Rahmen des Interreg-Projekts "DaRe to Connect" (Wage es zu verbinden) zum Ziel gesetzt, durch die transnationale Zusammenarbeit die Schutzgebiete am Grünen Band stärker zu vernetzen, um die Ökosysteme und ihre Dienstleistungen zu erhalten und zu verbessern – und so einen Beitrag zur Umsetzung der Donaustrategie zu leisten. Martin Kuba vom BUND Naturschutz in Bayern e.V. beschreibt im Interview, wo das Projekt zur Halbzeit steht.

AREA 21: Energieeffizienz in Städten durch "Energy Improvement Districts"

EID-Workshop Helsingborg mit Krankenhausmanagern und AREA 21-Partnern aus der Region Skåne und von Öresundskraft (© Region Skäne 2019)

Die Städte im Ostseeraum sind darauf bedacht, Energie einzusparen und sie möglichst effizient zu nutzen, um die Energiewende erfolgreich umzusetzen. Der Wohnungsbestand weist teils aber einen hohen Energieverbrauch auf. Deshalb zielt das Interreg-Projekt "AREA 21 - Baltic Smart City Areas for the 21st Century" darauf, die Energiesparpotenziale auf der Ebene der Bestandsquartiere besser zu nutzen. Mit Hilfe von "Energy Improvement Districts" (EID), bei denen Eigentümer, Bevölkerung und Energieversorger in die Energieplanung und ihre Umsetzung einbezogen werden, sollen die Quartiere langfristig klimaneutral werden. Anlässlich des Projektabschlusses im Herbst 2020 berichten Projekteiter Jörg Knieling von der HafenCity Universität Hamburg, Patrik Hermansson von Öresundkraft Helsingborg und Jury Nurulin von der Polytechnischen Universität Sankt Petersburg über die wichtigsten Ergebnisse.

Dynaxibility4CE – dynamische Gestaltung neuer Mobilitätslösungen in Mitteleuropa

Interview mit Projektleiter Carsten Schuldt von den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB)

Erfahrungen von On-Demand-Ridepooling in Leipzig, die in die transnationale Zusammenarbeit einfließen (© Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH)

Carsharing, Shuttle-Service, Sammeltaxis, private Fahrdienste, Fahrrad- und Scooter-Verleihsysteme, automatisiertes Fahren - neue Mobilitätsformen, Besitzstrukturen und Technologien bestimmen zunehmend das Verkehrsgeschehen in den Städten Mitteleuropas. Die klassischen Grenzen zwischen verschiedenen Mobilitätsangeboten verschwimmen und benötigen andere Planungsverfahren, um nachhaltige Mobilität zu sichern. Außerdem sorgt der immer noch starke motorisierte Individualverkehr für einen hohen Schadstoffausstoß, während ländliche Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte teilweise nur schlecht ans öffentliche Personennahverkehrsnetz (ÖPNV) angebunden sind. Carsten Schuldt von den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) erklärt im Interview, wie sich das jüngst gestartete Interreg-Projekt "Dynaxibility4CE" mit diesen Problemen auseinandersetzt, um Strategien für flexiblere Mobilitätslösungen zu entwickeln.

RAINMAN: Toolbox zur Verminderung von Risiken durch Starkregen ist online

Interview mit Projektleitern Stefanie Weiner von INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner

Startseite Projetwebsite RAINMAN (© RAINMAN)

Starkregenereignisse können jeden Ort mit nur sehr kurzer Vorwarnzeit treffen. Jedes Jahr sterben Menschen, Tausende verlieren ihr Zuhause und es kommt zu Umweltschäden wie z.B. der Verschmutzung von Gewässern. Vor diesem Hintergrund nahm das Interreg-Projekt RAINMAN im Jahr 2017 mit einem Konsortium von zehn Partnerinstitutionen aus sechs Ländern seine Arbeit auf, um gemeinsam Methoden und Hilfsmittel zur Risikominderung in Mitteleuropa zu erarbeiten. Am 30.06.2020 ging das Projekt zu Ende und die RAINMAN-Toolbox online. Stefanie Weiner, Projektleiterin bei der externen fachlichen und organisatorischen Projektunterstützung INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner, stellt diese im Interview vor.

ART-Forum: Automatisiertes Fahren für eine nachhaltige Mobilität im Nordseeraum

Interview mit Projektleiter Torben Quickert von der Freien Hansestadt Bremen

Selbstfahrender Bus im Pilotprojekt Aalborg (Dänemark) (© Stadtverwaltung Aalborg (DK)

Der Verkehrsbereich im Nordseeraum hat viele Herausforderungen, wie zum Beispiel Stau in Stadtregionen oder steigende Kosten für den öffentlichen Verkehr. Von daher werden alternative Mobilitätsformen, wie das "automatisierte Fahren" untersucht. Die Technologie entwickelt sich jedoch schnell und die Verwaltungen und Politik sind unsicher im Umgang damit, da bisher wenig darüber bekannt ist, wie die innovative Art der Fortbewegung nahtlos in die Stadt- und Verkehrsplanung eingebunden werden kann. Torben Quickert von der Freien Hansestadt Bremen erklärt im Interview wie das Interreg-Projekt ART-Forum für Aufklärung sorgen will.

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