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Soziale Innovation - Mythos oder Realität für Interreg-Projekte nach 2021?

Doris Scheer vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein über die Bedeutung der "sozialen Innovation" für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit

Workshop zur Bedeutung der “sozialen Innovation” am 17. September 2019 in Hamburg (© Diakonisches Werk SH)

Soziale Innovation - Mythos oder Realität für Interreg-Projekte nach 2021? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines zweistufigen Prozesses, den das Diakonische Werk Schleswig-Holstein gemeinsam mit anderen Interreg B-Projekten aus den Programmräumen mit deutscher Beteiligung im Rahmen des SEMPRE-Andockvorhabens anstoßen möchte. Ein erster Austausch fand am 17. September 2019 auf einem Workshop in Hamburg statt.

Europäische Woche der Regionen und Städte 2019: Wolken über Brüssel - not!

Bernd Diehl berichtet über die Europäische Woche der Regionen und Städte vom 7. - 10. Oktober 2019 in Brüssel

Kongresszentrum „Monts des Arts“ in Brüssel (© Bernd Diehl)

Die Woche der Regionen und Städte in Brüssel fand dieses Jahr unter den Vorzeichen teilweise grundlegender und auf jeden Fall weitreichender Veränderungen statt. Auch wenn Europa und insbesondere die Europäische Gemeinschaft in den letzten Wochen und Monaten immer wieder in einem Atemzug mit dem Brexit genannt wurde und so auch einen gewissen Widerhall in dieser Oktoberwoche hatte, lag der thematische Schwerpunkt der Veranstaltung doch eindeutig auf den Inhalten der Förderperiode ab 2021. Dieser zukunftsorientierte Ansatz war an den vier Tagen in allen Workshops, Seminaren, Foren und Vorträgen, in großen und kleinen Runden und in den Wandelgängen des Kongresszentrums "Mont des Arts" in Brüssel greifbar und zeigte sich in einem intensiven Austausch der 10.000 Teilnehmer. Dr. Bernd Diehl von der Nationalen Kontaktstelle für das Interreg-Programm CENTRAL EUROPE berichtet über seine Eindrücke.

Interreg-Projekte aus dem Ostseeraum beim Tag der Deutschen Einheit

Maike Friedenberg und Susanne Grahl berichten vom Tag der Deutschen Einheit 2019 in Kiel

Die schleswig-holsteinische Europaministerin Sabine Sütterlin-Waack zeigt sich interessiert zu den Interreg B-Projekten aus dem Ostseeraumprogramm (© Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein)

Zum Tag der Deutschen Einheit kamen am 2. und 3. Oktober tausende Menschen nach Kiel in Schleswig-Holstein, um gemeinsam unter dem Motto "Mut verbindet" zu feiern. Auf dem Bürgerfest wurde in der gesamten Innenstadt und an der Förde entlang Information und Unterhaltung geboten. Neben der Ausstellung der Verfassungsorgane der Bundesrepublik und der Ländermeile, bot das Fest auch zahlreichen anderen Institutionen und Projekten die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Dies nutzten elf Interreg-Projekte aus dem Ostseeraum und stellten den Bürgern ihre Projekte vor.

Interreg-Projekt stellt Prototyp eines Lastenfahrrads mit Brennstoffzellentechnologie vor

Prototyp des Brennstoffzellen-Lastenrades auf der "Vision Smart City" (© DLR/Björn Offermann)

Wie im Februar berichtet, testet das Interreg-Projekt FCCP ein innovatives Brennstoffzellen-Lastenrad für eine neue klimafreundliche Logistiklösung in städtischen Gebieten. Einen ersten Prototyp des Lastenrades konnten die Besucher der "Vision Smart City" in Stuttgart am 9. und 10. September 2019 von Nahem bestaunen und testen.

DanuBioValNet: Transnationale Vernetzung für eine biobasierte Industrie im Donauraum

Aufbau von biobasierten Wertschöpfungsketten durch internationale Vernetzung im Projekt DanuBioValNet (© DanuBioValNet)

Um das Wirtschaftspotenzial der Donauregion zu entwickeln, Umweltbedingungen zu verbessern sowie die Lebensqualität zu erhöhen, spielt der Übergang von einer nicht nachhaltigen Wirtschaft basierend auf fossilen Ressourcen hin zu einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaftsweise (Bioökonomie) eine wichtige Rolle. Durch eine Rohstoffwende können beispielsweise die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen reduziert und klimaschädliche Emissionen verringert werden. Hier setzt das Projekt DanuBioValNet an. Es sollen Öko-Innovationen gefördert und neue, biobasierte Wertschöpfungsketten im Donauraum etabliert werden. Das Interreg-Projekt startete im Januar 2017 und endete vor kurzem, im Juni 2019. Projektleiter Dr. Dominik Patzelt von der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH berichtet im Interview über wichtige Ergebnisse und Erfahrungen innerhalb des Projektes.

"Der innovative Ansatz sowie der Harmonisierungs- und Kooperationsansatz des eMS sollten in der nächsten Förderperiode fortgeführt werden"

Katrin Stockhammer vom Interact Point Vienna beschreibt im Interview die Vorteile eines gemeinsamen Monitoring-Systems für Interreg-Programme

Das eMS ist ein Monitoring-System für Interreg-Projekte (© iStock)

Das eMS ist ein onlinebasiertes Portal zur Antragstellung, Berichtlegung und zum Monitoring von Interreg-Projekten. Die Software wurde zusammen mit und zum Nutzen von Interreg-Programmen von Interact entwickelt. Für die nächste Förderperiode ist die Programmierung eines neuen elektronischen Monitoring-Systems vorgesehen. Katrin Stockhammer vom Interact Point Wien erklärt im Interview die Vorteile eines gemeinsamen eMS und die Änderungen für die neue Förderperiode.

"Es gibt so viele Menschen, die durch ihre Zusammenarbeit etwas in Nordwesteuropa bewegen, was alleine nicht möglich wäre"

Interview mit Kerstin Buttlar, Nationale Kontaktstelle (Contact Point) des Interreg-Nordwesteuropaprogramms und ihrer Vertretung Elisabeth Wauschkuhn

Kerstin Buttlar im Beratungsgespräch (© Kerstin Buttlar)

Nordwesteuropa (NWE) ist der urbanste und am dichtesten besiedelte Interreg-Programmraum. Zahlreiche wirtschaftsstarke Metropolregionen und Groß- und Mittestädte prägen die Region. Das Programm bietet einen geeigneten Rahmen, um viele innovative Projektideen zu entwickeln und konkrete, neuartige Projektergebnisse zu liefern. Kerstin Buttlar und Elisabeth Wauschkuhn erzählen im Interview von ihren Aufgaben, Erfahrungen und Herausforderungen als Nationale Kontaktstelle für das NWE-Programm in Deutschland.

Interreg-Verantwortliche aus Bund und Ländern diskutieren das Potenzial eines bürgernäheren Interregs ab 2021

Sina Redlich vom BBSR berichtet über das politische Ziel 5 (ein bürgernahes Europa) und dessen Bedeutung für Interreg

Bürgernäheres Europa (© EU/Lukasz Kobus)

Der EFRE-Verordnungsvorschlag sieht fünf politische Ziele (PZ) für die Struktur- und Kohäsionspolitik ab 2021 vor. Diese Ziele bilden auch die Basis für die Förderprioritäten der künftigen Interreg B-Programme: PZ 1 "ein intelligenteres Europa"; PZ 2 "ein grüneres, CO2-armes Europa"; PZ 3 "ein stärker vernetztes Europa"; PZ 4 "ein sozialeres Europa"; PZ 5 "ein bürgernäheres Europa". Mit dem fünften Ziel (PZ5) soll eine integrierte Stadt- und Regionalentwicklung verfolgt werden. Ein solches Ziel gab es in der vergangenen Strukturfondsperiode nicht.

Klimakonferenz im Nordseeraum: "Working together to tackle climate change"

Monika von Haaren berichtet von der North Sea Conference am 25.-26. Juni 2019 in Marstrand (Schweden)

Jugendliche und Experten diskutierten gemeinsam auf der Nordsee-Klimakonferenz in Schweden (© Monika von Haaren)

Mehr als 250 Teilnehmer haben an der Nordsee-Klimakonferenz vom 25. bis 26. Juni 2019 in Marstrand (Schweden) teilgenommen. Das Interreg Nordseeprogramm, die Nordseekommission und die Region Västra Götaland haben ein vielfältiges Programm unter dem Motto "Working together to tackle climate change" (Gemeinsam gegen den Klimawandel vorgehen) ausgerichtet. Projekte konnten ihre Ideen und Initiativen zur Schaffung einer klimafreundlichen Gesellschaft vorstellen und mit Experten und Jugendlichen diskutieren. Dr. Monika von Haaren vom Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung war vor Ort und fasst die wichtigsten Inhalte und Ergebnisse der Konferenz zusammen.

COMBINE: Effizienter und umweltfreundlicher Güterverkehr durch Stärkung des kombinierten Verkehrs im Ostseeraum

Interview mit Projektleiterin Nikola Košvancová vom Verein Hafen Hamburg Marketing e.V.

COMBINE fördert multimodale Transportketten und eine verbesserte Hafenanbindung durch Optimierung des kombinierten Verkehrs (© HUPAC/UIRR)

Zum Transport von Gütern können verschiedene Verkehrsträger genutzt werden: Schiff, LKW oder Bahn. Beim sogenannten kombinierten Verkehr (KV) werden zwei oder mehrere dieser Verkehrsträger gleichzeitig an einer Transportkette beteiligt, ohne dass die Ware beim Umladen das Transportgefäß wechselt. Die effiziente und wettbewerbsfähige Kombination der unterschiedlichen Verkehrsträger ist jedoch noch eine Herausforderung: Jeder weitere Umschlag führt zu einem zusätzlichen Aufwand, der durch geringere Transportkosten kompensiert werden muss. Nikola Košvancová vom Hafen Hamburger Marketing e.V. erklärt im Interview, wie die Projektpartner des Interreg-Projekts COMBINE diesen Herausforderungen begegnen und den KV im Ostseeraum stärken wollen.

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