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"Der innovative Ansatz sowie der Harmonisierungs- und Kooperationsansatz des eMS sollten in der nächsten Förderperiode fortgeführt werden"

Katrin Stockhammer vom Interact Point Vienna beschreibt im Interview die Vorteile eines gemeinsamen Monitoring-Systems für Interreg-Programme

Das eMS ist ein Monitoring-System für Interreg-Projekte (© iStock)

Das eMS ist ein onlinebasiertes Portal zur Antragstellung, Berichtlegung und zum Monitoring von Interreg-Projekten. Die Software wurde zusammen mit und zum Nutzen von Interreg-Programmen von Interact entwickelt. Für die nächste Förderperiode ist die Programmierung eines neuen elektronischen Monitoring-Systems vorgesehen. Katrin Stockhammer vom Interact Point Wien erklärt im Interview die Vorteile eines gemeinsamen eMS und die Änderungen für die neue Förderperiode.

"Es gibt so viele Menschen, die durch ihre Zusammenarbeit etwas in Nordwesteuropa bewegen, was alleine nicht möglich wäre"

Interview mit Kerstin Buttlar, Nationale Kontaktstelle (Contact Point) des Interreg-Nordwesteuropaprogramms und ihrer Vertretung Elisabeth Wauschkuhn

Kerstin Buttlar im Beratungsgespräch (© Kerstin Buttlar)

Nordwesteuropa (NWE) ist der urbanste und am dichtesten besiedelte Interreg-Programmraum. Zahlreiche wirtschaftsstarke Metropolregionen und Groß- und Mittestädte prägen die Region. Das Programm bietet einen geeigneten Rahmen, um viele innovative Projektideen zu entwickeln und konkrete, neuartige Projektergebnisse zu liefern. Kerstin Buttlar und Elisabeth Wauschkuhn erzählen im Interview von ihren Aufgaben, Erfahrungen und Herausforderungen als Nationale Kontaktstelle für das NWE-Programm in Deutschland.

Interreg-Verantwortliche aus Bund und Ländern diskutieren das Potenzial eines bürgernäheren Interregs ab 2021

Sina Redlich vom BBSR berichtet über das politische Ziel 5 (ein bürgernahes Europa) und dessen Bedeutung für Interreg

Bürgernäheres Europa (© EU/Lukasz Kobus)

Der EFRE-Verordnungsvorschlag sieht fünf politische Ziele (PZ) für die Struktur- und Kohäsionspolitik ab 2021 vor. Diese Ziele bilden auch die Basis für die Förderprioritäten der künftigen Interreg B-Programme: PZ 1 "ein intelligenteres Europa"; PZ 2 "ein grüneres, CO2-armes Europa"; PZ 3 "ein stärker vernetztes Europa"; PZ 4 "ein sozialeres Europa"; PZ 5 "ein bürgernäheres Europa". Mit dem fünften Ziel (PZ5) soll eine integrierte Stadt- und Regionalentwicklung verfolgt werden. Ein solches Ziel gab es in der vergangenen Strukturfondsperiode nicht.

Klimakonferenz im Nordseeraum: "Working together to tackle climate change"

Monika von Haaren berichtet von der North Sea Conference am 25.-26. Juni 2019 in Marstrand (Schweden)

Jugendliche und Experten diskutierten gemeinsam auf der Nordsee-Klimakonferenz in Schweden (© Monika von Haaren)

Mehr als 250 Teilnehmer haben an der Nordsee-Klimakonferenz vom 25. bis 26. Juni 2019 in Marstrand (Schweden) teilgenommen. Das Interreg Nordseeprogramm, die Nordseekommission und die Region Västra Götaland haben ein vielfältiges Programm unter dem Motto "Working together to tackle climate change" (Gemeinsam gegen den Klimawandel vorgehen) ausgerichtet. Projekte konnten ihre Ideen und Initiativen zur Schaffung einer klimafreundlichen Gesellschaft vorstellen und mit Experten und Jugendlichen diskutieren. Dr. Monika von Haaren vom Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung war vor Ort und fasst die wichtigsten Inhalte und Ergebnisse der Konferenz zusammen.

COMBINE: Effizienter und umweltfreundlicher Güterverkehr durch Stärkung des kombinierten Verkehrs im Ostseeraum

Interview mit Projektleiterin Nikola Košvancová vom Verein Hafen Hamburg Marketing e.V.

COMBINE fördert multimodale Transportketten und eine verbesserte Hafenanbindung durch Optimierung des kombinierten Verkehrs (© HUPAC/UIRR)

Zum Transport von Gütern können verschiedene Verkehrsträger genutzt werden: Schiff, LKW oder Bahn. Beim sogenannten kombinierten Verkehr (KV) werden zwei oder mehrere dieser Verkehrsträger gleichzeitig an einer Transportkette beteiligt, ohne dass die Ware beim Umladen das Transportgefäß wechselt. Die effiziente und wettbewerbsfähige Kombination der unterschiedlichen Verkehrsträger ist jedoch noch eine Herausforderung: Jeder weitere Umschlag führt zu einem zusätzlichen Aufwand, der durch geringere Transportkosten kompensiert werden muss. Nikola Košvancová vom Hafen Hamburger Marketing e.V. erklärt im Interview, wie die Projektpartner des Interreg-Projekts COMBINE diesen Herausforderungen begegnen und den KV im Ostseeraum stärken wollen.

Indikatoren für die neue Interreg-Programmperiode

Sina Redlich vom BBSR berichtet über die Anpassung der Indikatoren für Interreg im Rahmen der Interact-Workshops

Indikatoren sollen dazu dienen, Aktivitäten und deren Ergebnisse zu kategorisieren, messbar zu machen und so auch eine Vergleichbarkeit herzustellen. Im besten Fall können dadurch europaweit aggregierte Interreg Ergebnisse in einfachen Zahlen kommuniziert werden. Nicht zu unterschätzen ist auch der Steuerungseffekt, den Indikatoren auf Projekte haben, denn Indikatoren, die bedient werden sollen, müssen auch mit Aktivitäten und Ergebnissen unterlegt werden.

CaSCo: Reduzierung von CO2 durch Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten von Holz im Alpenraum

Interview mit den deutschen Projektpartnern Dr. Gabriele Bruckner und Philipp Strohmeier (Holz von Hier gGmbH) über die Ergebnisse des Interreg-Projektes CaSCo

Holzstapel © Holz von Hier

Steigende Materialflüsse entlang der Verarbeitungsketten in der Holzindustrie tragen wesentlich zum Klimawandel bei. Hier gibt es ein großes, noch nicht ausgeschöpftes Potenzial zur Reduzierung von CO2-Emissionen. Das Projekt CaSCo (Carbon Smart Communities) macht dieses Potenzial für Entscheidungsträger und Akteure sichtbar und will das Bewusstsein für die Verwendung regionalen Holzes stärken. Das Interreg-Projekt aus dem Alpenraumprogramm startete im November 2016 und endet im Oktober 2019. Dr. Gabriele Bruckner und Philipp Strohmeier von Holz von Hier berichten im Interview über wichtige Ergebnisse und Erfahrungen innerhalb des Projektes.

"Let’s talk about achievements" – Ergebnisse im Interreg-Ostseeraumprogramm

Maike Friedenberg und Susanne Grahl berichten von der Programmkonferenz des Ostseeraumprogramms

Maike Friedenberg und Susanne Grahl (© IB.SH/S. Kraewski)

"Let’s talk about achievements" war das Motto der Interreg-Programmkonferenz des Ostseeraumprogramms 2019 am 9. bis 10. April 2019 in Lübeck, zu der Mitglieder der verschiedenen Programmausschüsse, Vertreter von Projekten und Projektplattformen, der EU-Ostseestrategie eingeladen waren, um über die Ergebnisse der bisherigen Zusammenarbeit zu diskutieren und einen Blick auf die nächste Förderperiode zu werfen. Maike Friedenberg und Susanne Grahl, die seit Anfang des Jahres für die Koordinierung des Ostseeraumprogramms in Deutschland zuständig sind, berichten im Interview von der Konferenz.

Eine gemeinsame Vision für den Alpenraum - was nun?

Brigitte Ahlke berichtet über das ESPON-Projekt "Alps2050 - Common Spatial Perspectives for the Alpine Area. Towards a common vision"

Workshop zu den Ergebnissen des EPSON-Projekts Alps 2050 (© Brigitte Ahlke)

Wie kann die Vision Alp 2050 für eine nachhaltige Entwicklung des Alpenraums konkretisiert und umgesetzt werden? Diese und weitere Fragen diskutierten rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der makroregionalen EU-Strategie für den Alpenraum, der Alpenkonvention und des Interreg B-Förderprogramms für den Alpenraum zusammen mit weiteren Experten aus Wissenschaft und Verwaltung. In dem Workshop, der am 11. März 2019 in München stattgefunden hat, ging es vor allem um die Kapitalisierung der Ergebnisse des ESPON-Projekts Alps2050.

Nutzung der TEN-V-Kernnetzkorridore für eine bessere Infrastruktur und regionale Entwicklung im Ostseeraum

Interview mit Dr. Ulrike Assig von der Gemeinamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg über die Abschlusskonferenz der Interreg-Projekte NSB CoRe, Scandria®2Act, TENTacle

Abschlusskonferenz der Interreg-Projekte NSB CoRe, Scandria®2Act, TENTacle (© Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg)

Die drei Interreg-Projekte NSB CoRe, Scandria®2Act und TENTacle befassen sich mit der Umsetzung der Europäischen Transportstrategie im Ostseeraum und haben als Förderprojekte eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Sie sind einerseits in unterschiedlichen geographischen Räumen aktiv und widmen sich andererseits den unterschiedlichen fachlichen Themenstellungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V). Frau Dr. Ulrike Assig von der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg berichtet im Interview über die gemeinsame Abschlusskonferenz der drei Projekte, die im März in Brüssel stattfand.

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