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Am Grenzzaun - Eindrücke von der Deutsch-Schweizer Grenze am Bodensee

Aufgrund der Corona-Krise trennt ein Grenzzaun zwischen Konstanz und Kreuzlingen wieder Deutsche und Schweizer Nachbarn und Familien (© Daniel Zwicker-Schwarm)

Mit der Corona-Krise kehren die Grenzen nach Europa zurück. Wohl an kaum einem Ort Deutschlands ist die Rückkehr der Grenzen im Zuge der Corona-Krise zurzeit so bildhaft zu erleben, wie an dem Zaun, der die Konstanzer seit kurzem wieder von ihren Schweizer Nachbarn trennt. Paare, Familien und Freunde treffen sich hier, da für viele der Grenzübertritt plötzlich nicht mehr möglich ist. Zumindest für ein paar Wochen ist die Selbstverständlichkeit des "grenzenlosen" Alltags unterbrochen. Daniel Zwicker-Schwarm von der Universität St. Gallen berichtet aus seiner Heimatstadt Konstanz.

"Mehr Mobilität, weniger Verkehr - für uns und unsere Gäste"

Interview mit Alexandra Bohner von der Donaubüro gGmbH über die Projekte "Nachhaltige Mobilität in Ulm/Neu-Ulm" und "Transdanube.Pearls"

Busfahren als Praxistest im Rahmen des Mobilitätstrainings (© Donaubüro)

Die Donauregion ist eine der vielversprechendsten Tourismusdestinationen in Europa. Um die verschiedenen Regionen über die Ländergrenzen hinweg zu erschließen, nutzen Reisende nach wie vor das Auto als Hauptverkehrsmittel. Dies wirkt sich allerdings negativ auf die Umwelt und die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner aus. Das aus dem Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit geförderte Andockprojekt „Nachhaltige Mobilität in Ulm/Neu-Ulm“ baut auf den Projektergebnissen des Interreg B-Projekts "Transdanube.Pearls" auf und zielt darauf ab, Ergebnisse und erarbeitete Ideen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität in der Region umzusetzen. Alexandra Bohner vom Donaubüro erklärt im Interview, wie das erreicht werden soll.

"Sei mein Schatz!" - Landschaftsschatzkarte zur Stärkung der Wertschätzung für stadtnahe Alltagslandschaften im Alpenraum

Interview mit Linda Mertelmeyer von der Landeshauptstadt München über die Projekte "Sei mein Schatz!" und LOS_DAMA!

Schatzsuche im Projekt „LOS_DAMA!“ auf dem Frühlingsmarkt in Gauting (© Lukas Barth)

Um die Grüne Infrastruktur in wachsenden Metropolregionen des Alpenraums wie beispielsweise in München zu stärken, wurde im Rahmen des Interreg-Projekts LOS_DAMA! gemeinsam mit der Bevölkerung unter anderem eine regionale Landschaftsschatzkarte entwickelt, die die landschaftlichen Qualitäten im Münchner Südwesten hervorhebt und besser erlebbar macht. Da die Schatzkarte auf großes Interesse stieß, wird sie nun im Projekt „SEI MEIN SCHATZ!“ ausgeweitet. Diese Vertiefung und Ergänzung der Arbeit vor Ort, wird durch die sogenannte Andockförderung des Bundesprogramms Transnationale Zusammenarbeit ermöglicht. Linda Mertelmeyer von der Landeshauptstadt München berichtet im Interview über die beiden Projekte und deren Mehrwert für die Region.

"Interreg-Projekte bieten Entwicklungs- und Innovationspotenzial für Kommunen"

Heike Bunte (rechts im Bild) ist in Hamburg für verschiedene Interreg-Projekte verantwortlich (© Heike Bunte)

Interreg unterstützt grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten, die das tägliche Leben beeinflussen, zum Beispiel in den Bereichen Verkehr und Mobilität, Arbeitsmarkt und Umweltschutz. Deshalb sind Städte und Gemeinden wichtige Partner bei der Umsetzung von Interreg-Projekten. Die Beteiligung lokaler Behörden ist jedoch sehr unterschiedlich. Das Bezirksamt Hamburg-Altona (Fachamt "Management des öffentlichen Raumes") bearbeitet derzeit insgesamt drei Interreg-Projekte aus dem Ostseeraum: SUMBA, LUCIA und HUPMOBILE. Heike Bunte aus dem Bezirk Hamburg-Altona erklärt im Interview, warum es für Städte und Gemeinden wichtig ist, sich an Interreg-Projekten zu beteiligen.

AlpBioEco: Mit Bioökonomie zu neuen Arbeitsplätzen in ländlichen Regionen

Untersuchung der Wertschöpfungsketten von Walnüssen im Projekt AlpBioEco (© AlpBioEco)

Im Interreg-Projekt AlpBioEco untersuchen 13 Projektpartner aus fünf Ländern exemplarisch die Wertschöpfungsketten von Walnüssen, Äpfeln und Alpenkräutern hinsichtlich ihres bioökonomischen Potenzials und entwickeln Ansätze zur Nutzung dieser Potenziale für die Regionalentwicklung. Die Stadt Sigmaringen ist der Lead Partner des Projektes. Anlässlich des Zwischentreffens in Avignon im Dezember 2019 berichtet Anna Bäuerle, Projektkoordinatorin von AlpBioEco, über die bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen innerhalb des Projektes.

TransRegio Alliance - Dialog zwischen Interreg-Akteuren zur Mobilitäts- und Raumentwicklung in Ostdeutschland

Interview mit Projektkoordinatorin Alexandra Beer vom Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.

Treffen der TransRegio Alliance in Leipzig, Oktober 2018 (© Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung DV)

Für die Entwicklung ländlicher Räume ist eine gute Verkehrsanbindung mit Bus und Bahn wichtig. Allerdings sind in Regionen mit Bevölkerungsrückgang andere Lösungsansätze gefragt als in wachsenden ländlichen Räumen im Umland von Metropolen. Interreg-Projekte bieten eine gute Möglichkeit, neue Lösungen zu testen, finanzielle Risiken zu senken und Entwicklungskosten durch das gegenseitige Lernen zu reduzieren. Um die Reichweite und den Wirkungsgrad der Projektergebnisse für eine gemeinsam abgestimmte Raumentwicklung zu vergrößern und informelle Kooperationsstrukturen zu festigen, haben deutsche Partner aus aktuellen Interreg-Projekten mit politischen und operativen Verkehrsakteuren aus allen fünf ostdeutschen Bundesländern die TransRegio Alliance gegründet. Alexandra Beer vom Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. erklärt im Interview die Hintergründe und Chancen des Projekts.

AlpInnoCT: Innovative Lösungen für einen nachhaltigen Güterverkehr in den Alpen

Interview mit Projektkoordinator Jürgen Neugebauer vom Bayrischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr über die Ergebnisse des Interreg-Projektes AlpInnoCT

Bessere Kombination von Bahn, Schiff und LKW für umweltschonenden Güterverkehr (© Marlo H. Photography)

Der alpenquerende Straßen-Güterverkehr hat enorme ökologische und soziokulturelle Auswirkungen auf den Lebensraum Alpen. Schon seit vielen Jahren begegnen die Akteure in den Alpen den komplexen Herausforderungen, die der stetig zunehmende Verkehr stellt. Im Interreg-Projekt "Alpine Innovation for Combined Transport (AlpInnoCT)" arbeiten fünfzehn Partner-Institutionen des Alpenraums aus Deutschland, Italien, Österreich, Slowenien und der Schweiz zusammen, um den Güterverkehr über die Alpen umweltschonend und effizient abzuwickeln. Das bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr ist Lead Partner des Projektes, das im November 2016 startete und im Januar 2020 endet. Anlässlich der Abschlusskonferenz berichtet Jürgen Neugebauer vom Bayrischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr über die wichtigsten Ergebnisse und Erfahrungen innerhalb des Projektes.

"Wichtig ist vor allem, einen Prozess zur Umsetzung der Territorialen Agenda anzustoßen"

Ein persönlicher Ausblick von Dr. Daniel Meltzian auf die transnationale Zusammenarbeit im Jahr 2020

Hände im Kreis (© Dati Bendo / ec.europa.eu)

Seit Juni 2019 ist Dr. Daniel Meltzian neuer Leiter des Referats H III 3 "Europäische Raumentwicklungspolitik, territorialer Zusammenhalt" im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Im Interview berichtet er über seinen Aufgabenbereich, die im Jahr 2020 anstehenden Arbeitsschwerpunkte und Herausforderungen für die Zusammenarbeit in Europa.

So hat sich Europa in den letzten Jahren entwickelt: Europa-Atlas des BBSR

Ein Atlas ausgewählter Aspekte der räumlichen Strukturen und Entwicklungen in Europa

Europa-Atlas (© BBSR)

Das BBSR stellt umfassende Analysen zur regionalen Entwicklung bereit. Diese beschränken sich aber nicht nur auf Deutschland, sondern befassen sich auch in der laufenden Raumbeobachtung Europas mit Strukturen und Trends in den Regionen Europas. Gerade mit Blick auf die anstehende deutsche Ratspräsidentschaft im nächsten Jahr bieten diese Informationen ein Grundgerüst dafür, wo Europa mit seinen Regionen steht und welche Fragen sich daraus ableiten. Anfang Oktober 2019 stellten Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und Dr. Markus Eltges, Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Berlin den Europa-Atlas des BBSR vor.

Baltic InteGrid: Vorhandenes Potenzial zur Erzeugung von Offshore-Windenergie im Ostseeraum effektiv nutzen

Interview mit Thilo Krupp vom deutschen Projektpartner der Stiftung Offshore-Windenergie

Offshore-Park in der Ostsee (© 50Hertz)

Der Ostseeraum besitzt ein großes Potenzial, Offshore-Windenergie zu erzeugen, jedoch sind momentan nur 15 Prozent der Europäischen Offshore-Windparks in der Ostsee angesiedelt. Zurzeit stellt die effiziente Netzentwicklung im Ostseeraum noch eine große Herausforderung dar. Um das vorhandene Potenzial erfolgreich zu nutzen, wurde das Interreg-Projekt Baltic InteGrid (Integrated Baltic Offshore Wind Electricity Grid Development) initiiert. Es beschäftigt sich mit vermaschten Stromnetzen in der Ostsee. Die Idee ist es, Offshore-Windparks untereinander zu vernetzen, um so beispielsweise Kostenvorteile zu erzielen und maritimen Raum effizienter zu nutzen. Thilo Krupp von der Stiftung Offshore-Windenergie berichtet im Interview über wichtige Ergebnisse und Erfahrungen innerhalb des Projektes.

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