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Nutzung der TEN-V-Kernnetzkorridore für eine bessere Infrastruktur und regionale Entwicklung im Ostseeraum

Interview mit Dr. Ulrike Assig von der Gemeinamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg über die Abschlusskonferenz der Interreg-Projekte NSB CoRe, Scandria®2Act, TENTacle

Abschlusskonferenz der Interreg-Projekte NSB CoRe, Scandria®2Act, TENTacle (© Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg)

Die drei Interreg-Projekte NSB CoRe, Scandria®2Act und TENTacle befassen sich mit der Umsetzung der Europäischen Transportstrategie im Ostseeraum und haben als Förderprojekte eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Sie sind einerseits in unterschiedlichen geographischen Räumen aktiv und widmen sich andererseits den unterschiedlichen fachlichen Themenstellungen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V). Frau Dr. Ulrike Assig von der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg berichtet im Interview über die gemeinsame Abschlusskonferenz der drei Projekte, die im März in Brüssel stattfand.

BEA-APP: Raumplanerische Lösungen für die Energiewende im Ostseeraum

Interview mit Jennifer Grünes vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern über die Ergebnisse des Interreg-Projektes BEA-APP

BEA-APP erarbeitete raumplanerische Lösungen für Erneuerbare-Energie-Projekte, wie z.B. im Pilotprojekt: Grüne Gewerbegebiete (@ Wikimedia Commons)

Die Ausweisung von Flächen für neue Anlagen zur Produktion erneuerbarer Energien führt oftmals zu Nutzungskonflikten und Widerständen vor Ort. Hier ist die Raumplanung gefordert, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Zur Bewältigung der Herausforderungen zielt das Projekt BEA-APP (Baltic Energy Areas - A Planning Perspective) darauf ab, die Fähigkeiten der Akteure in Regional- und Energieplanung sowie den Dialog und Wissenstransfer im Bereich der erneuerbaren Energien zu verbessern. Das Projekt startete im März 2016 und endete im Februar 2019. Anlässlich der Abschlusskonferenz berichtet Jennifer Grünes vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern über die wichtigsten Ergebnisse und Erfahrungen innerhalb des Projektes.

Smart Blue Regions - intelligente Strategien zur Förderung von "blauem Wachstum" im Ostseeraum

Interview mit Projektkoordinator Carsten Beyer von der s.Pro - sustainable projects GmbH

Förderung von „Blauem Wachstum“ durch intelligente Strategien im Ostseeraum (© pdm, fotolia)

Meere und Ozeane sind Treiber für die europäische Wirtschaft und haben ein großes Innovations- und Wachstumspotenzial. "Blaues Wachstum" steht für innovative Wege zur Entwicklung von maritimen Aktivitäten, z.B. durch die Nutzung gemeinsamer Fähigkeiten und Infrastrukturen. Um die Potenziale von "blauem Wachstum" in den Regionen des Ostseeraums optimal zu nutzen, müssen die Kapazitäten zur Umsetzung von Forschungs- und Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung (entsprechend der EU-Strategie RIS3) gestärkt werden. Anlässlich der Abschlusskonferenz, die Ende Januar in Berlin stattgefunden hat, erklärt Projektkoordinator Carsten Beyer von der s.Pro - sustainable projects GmbH, wie Smart Specialisation (intelligente Spezialisierung) im Ostseeraum genutzt werden kann, um "blaues Wachstum" zu fördern.

FCCP: Emissionsfreie Lastenfahrräder mit Brennstoffzellentechnologie für einen nachhaltigen innerstädtischen Verkehr

Interview mit Björn Offermann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Visualisierung eines Lastenrads mit Brennstoffzellensystem (© DLR)

In den letzten Jahren hat der Logistikverkehr in den Innenstädten enorm zugenommen und verursacht zunehmend Emissionen, Staus und Verspätungen. Elektrisch unterstütze Lastenräder sind in den verkehrsintensiven Innenstädten eine vielseitige und nachhaltige Alternative: Sie fahren emissionsfrei, nutzen bestehende Infrastruktur besser aus und sind auf der letzten Meile oft schneller und effizienter als konventionelle Lieferfahrzeuge. Björn Offermann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt erklärt im Interview, wie das Interreg-Projekt FCCP (Fuel Cell Cargo Pedelec) für eine neue klimafreundliche Logistiklösung in städtischen Gebieten ein innovatives Brennstoffzellen-Lastenrad testet.

Interreg Mitteleuropa (CENTRAL EUROPE) – neue genehmigte Projekte mit deutscher Beteiligung

Dr. Bernd Diehl berichtet über die Ergebnisse des 3. Calls für das Mitteleuropaprogramm aus deutscher Sicht

Hand, die Dominosteine aufhält (© BillionPhotos.com, Fotolia)

Der Interreg-Programmraum Mitteleuropa (CENTRAL EUROPE) ist eine "Schnittstelle Europas". Er umfasst neun europäische Mitgliedstaaten: Kroatien, Österreich, Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn sowie Teile von Deutschland und Italien. Das Interreg-Programm hat eine große Resonanz bei den Bewerbern: 85 Projekte wurden bereits in zwei Calls genehmigt und werden derzeit durch Projektakteure umgesetzt. Die Projekte befassen sich mit gemeinsamen regionalen Herausforderungen in den Bereichen Innovation, CO2-Reduktion, Umwelt, Kultur und Verkehr. Am 15.01.2019 wurde im Begleitausschuss des CENTRAL EUROPE Programms in Wien über die Projekte des 3. Calls diskutiert. Dr. Bernd Diehl von der Nationalen Kontaktstelle für das Interreg-Programm CENTRAL EUROPE berichtet über die Ergebnisse.

ASTUS: Reduzierung der CO2-Emissionen durch nachhaltige Verkehrs- und Siedlungsplanung

Interview mit Dr. Stephan Schott von der Landeshauptstadt München

Projektteam ASTUS (© Stephan Schott)

Der hohe Ausstoß von CO2 durch den konventionellen Autoverkehr in den Städten und im gesamten Alpenraum stellt eine Gefährdung des natürlichen Lebensraums dar. Das Interreg-Projekt ASTUS (Alpine Smart Transport and Urbanism Strategies) will den Kommunen helfen, langfristige Lösungen für Fragen in der Mobilität und der Raumplanung zu finden. Wohnorte fern des Arbeitsplatzes und autoabhängige Strukturen zwingen viele Menschen, (fast) täglich ihr eigenes Auto zu nutzen. ASTUS unterstützt die örtlichen Behörden bei Aktionsplänen, um den CO2-Ausstoß als Folge täglicher Mobilität zu verringern. Im Rahmen des Wettbewerbs "Erfolgreich vernetzt in Europa" wurde die Landeshauptstadt München u.a. mit dem Projekt ASTUS für seine europäische Vernetzung ausgezeichnet. Dr. Stephan Schott von der Landeshauptstadt erklärt im Interview die Bedeutung des Projekts für die Stadt München und warum es wichtig ist, sich auf neue Wohnformen zu konzentrieren.

„Interreg hat viel erreicht – und wird es weiter tun!“

Ein persönlicher Rückblick von Dr. Katharina Erdmenger auf die transnationale Zusammenarbeit im Jahr 2018

Menschen legen ihre Hände in der Mitte zusammen (© Markus Jürgens/pixelio.de)

Das Jahr 2018 war für die transnationalen Interreg-Programme ein bewegtes, aber durchaus ertragreiches Jahr und dementsprechend für mich persönlich ein arbeitsreiches Jahr, das aber auch von interessanten und freundschaftlichen Begegnungen und Gesprächen geprägt war.

SEMPRE: Make Empowerment Happen! Changing Mindsets for Better Social Services

Interview mit Doris Scheer über die Abschlusskonferenz und Ergebnisse des Interreg-Projekts SEMPRE

Doris Scheer bei der Abschlusskonferenz SEMPRE (© Aleksandrs Baklans)

Seit drei Jahren arbeiten die Projektpartner des Interreg-Projekts SEMPRE (Social Empowerment in Rural Areas) mit "Empowerment-Ansätzen" an der Stärkung sozialer Dienstleistungen in den ländlichen Gebieten des Ostseeraums. Ziel des Projekts ist es, Wege zu finden, wie Sozialdienstleister die Nutzer ihrer Dienste - die oft zu benachteiligten Gruppen gehören - in die Lage versetzen können, an Dienstleistungsinnovationsprozessen teilzunehmen. Empowerment befasst sich mit drei Dimensionen: der individuellen, organisatorischen und gesellschaftlichen. Alle drei Dimensionen werden durch SEMPRE abgedeckt und spiegeln sich in den Projektergebnissen wider, die auf der Abschlusskonferenz vom 27.11. bis 28.11.2018 in Riga vorgestellt wurden. Doris Scheer vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein berichtet im Interview über die Abschlusskonferenz und Ergebnisse des Projekts.

"An gemeinsamen europäischen Projekten wachsen"

Interview mit Prof. Bernd Scholl, Jurymitglied des Wettbewerbs "Erfolgreich vernetzt in Europa"

Gewinner des Wettbewerbs "Erfolgreich vernetzt in Europa" und weitere Teilnehmer der Auszeichnungsfeier (© BBSR)

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) würdigt im Wettbewerb "Erfolgreich vernetzt in Europa" Städte und Regionen, die gemeinsam mit europäischen Partnern Projekte umsetzen und dadurch ihre Entwicklung vor Ort aktiv gestalten. Am 28. November 2018 ehrte das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), in dessen Auftrag das BBSR den Wettbewerb ausgelobt hatte, die Gewinner. Die von der Fachjury ausgewählten Preisträger des Wettbewerbs demonstrieren die Vielfalt der Ansätze und Themen, die in europäischer Zusammenarbeit angegangen werden. Prof. Bernd Scholl gehörte zur Fachjury und berichtet in einem Interview über seine Erfahrungen und Motivation als Jurymitglied sowie die Bedeutung von Vernetzung und Interreg für Europa.

Interreg Nordwesteuropa (NWE) – ein Zwischenstand: Erfolge und noch bestehende Herausforderungen

Sina Redlich berichtet über die Umsetzungsevaluierung des NWE-Programms

Stadtzentren im NWE-Programmraum: Hier Blick von Leverkusen nach Köln über den Rhein (© Marc Boberach, Pixelio)

Das NWE-Programm läuft auf Hochtouren: Das Programm hat in diesem Jahr ganze drei Aufrufe für Projektanträge gestartet und kürzlich im Rahmen des thematischen Calls zu erneuerbaren Energien eine Reihe hoch dotierter Projekte genehmigt. Das Programm hat nun etwa 68% seines EFRE-Budgets gebunden. Im Rahmen des achten Calls hat das Programm zuletzt weitere 69 Projektanträge erhalten, über deren Zulassung zur zweiten Antragsstufe im Februar 2019 entschieden wird. Genau der richtige Zeitpunkt also, um mit etwas Abstand auf die Erfolge und noch bestehenden Herausforderungen des Programms zu schauen.

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