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„Es ist uns gelungen, Grundlagen für Umsetzungsprojekte zur Vernetzung ökologischer Schutzgebiete im Donauraum zu schaffen“

Interview zu den Ergebnissen des Interreg-Projekts DaRe to Connect mit Projektleiter Martin Kuba vom BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Exkursion einer Kindergruppe im Nationalpark Šumava (Böhmenwald) im Südwesten Tschechiens (© NGO Ametyst)

Das Interreg-Projekt „DaRe to Connect“ (Wage es zu verbinden) hat sich mit der Vernetzung des Schutzgebietsnetzwerks „Grünes Band“ im Donauraum befasst. Das Ziel war es, Defizite und vor allem Potenziale für die zielgerichtete Verbesserung der grenzübergreifenden ökologischen Konnektivität aufzuzeigen. Hierzu haben elf Partnerorganisationen aus dem Donauraum von 2018 bis 2021 innovative Analysemethoden für Fernerkundungsdaten entwickelt und in Pilotregionen gezeigt, wie diese Ergebnisse praktisch für Politik, Raumplanung und konkrete Naturschutzarbeit nutzbar sind, um die Lebenslinie, die das Grüne Band darstellt, nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln. Anlässlich der Abschlusskonferenz am 10. November 2021 berichtet Projektleiter Martin Kuba im Interview über die wichtigsten Projektergebnisse.

Das Interreg-Programm „Alpenraum“: Neuerungen und Förderschwerpunkte in der Periode 2021 – 2027

Interview mit Christina Bauer, Land Salzburg, Leiterin der Verwaltungsbehörde des Alpenraumprogramms

Gespanter Blick in die Zukunft des Alpenraums (Bildrechte: ph. Melany Dalle Ceste © Copyright Certottica scrl, 2019)

Die Staaten und Regionen des Alpenraums haben ein ambitioniertes Förderprogramm für die Periode 2021 – 2027 entwickelt. Im Sommer wurde der Entwurf zum Interreg-Programm „Alpenraum“ bei der Europäischen Kommission zur Genehmigung eingereicht. Als sogenannte Verwaltungsbehörde trägt das Land Salzburg wie in den Vorperioden die Gesamtverantwortung für das Programm. Christina Bauer, die Leiterin der Verwaltungsbehörde, erläutert im Interview die Förderschwerpunkte und Neuerungen des künftigen Programms.

Europäische Woche der Regionen und Städte 2021 – "Together for Recovery"

Dr. Philipp Gareis vom BBSR berichtet über die digitale Europäische Woche der Regionen und Städte vom 11. – 14. Oktober 2021

Session „Future Challenges for Cohesion Policy 2021-27: A view from Commissioner Ferreira” (© Regional Studies Association)

Die 19. Ausgabe der Europäischen Woche der Regionen und Städte fand als Online-Veranstaltung vom 11.10.2021 bis 14.10.2021 mit dem Themenschwerpunkt „Together for Recovery“ statt. Die Erholung von den vielfältigen Schocks mit den Nachwirkungen der Finanzkrise, dem Brexit und der aktuellen COVID-Krise, die die EU in den vergangenen Jahren zu verkraften hatte und hat, stand ganz im Fokus der diesjährigen Veranstaltung. Mehr als 17.600 Teilnehmende und über 1.000 Vortragende auf ca. 300 unterschiedlichen Veranstaltungen verdeutlichen den Erfolg der diesjährigen Veranstaltung. Dabei standen vier große Themenbereiche im Fokus der verschiedenen Veranstaltungsformate: Kohäsion, grüner und digitaler Übergang sowie Bürgerengagement. Dr. Philipp Gareis vom BBSR berichtet über seine Eindrücke und Inhalte der Europäischen Woche.

Projektergebnisse NorthSEE: Transnationale Meeresraumplanung durch gute Zusammenarbeit in der Nordsee ausbauen

Interview mit den Projektmanagern Dominic Plug und Malena Ripken über die Ergebnisse des Interreg-Projektes NorthSEE

Connecting Seas (© Christian Ridder)

In der Nordseeregion ist die maritime Raumordnung (MRO) sehr dynamisch. Um eine konsistente und grenzüberschreitende Planung im Sinne der EU-Richtlinie der MRO umsetzen zu können, ist eine enge Abstimmung und langfristige Zusammenarbeit zwischen den Planungsbehörden erforderlich. Das Interreg-Projekt NorthSEE (2016 – 2021) zielt darauf ab, einen Grundstein für den Aufbau fester Kooperationsstrukturen zu legen. Zum Projektabschluss berichten die Projektmanager Dominic Plug und Malena Ripken im Interview über die wichtigsten Projektergebnisse.

Interreg-Fördermöglichkeiten für Schleswig-Holstein

Maike Friedenberg vom Referat Ostseeangelegenheiten aus Schleswig-Holstein berichtet über die Interreg-Auftaktveranstaltung

Schleswig-Holstein (© pixabay)

Die neue Förderperiode von Interreg ist gestartet. Erste Calls sollen noch Ende des Jahres 2021 bzw. im nächsten Frühjahr veröffentlicht werden. Für Initiativen, die zu wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Regionen in Europa beitragen, werden sich neue Möglichkeiten auftun. Das ist die richtige Zeit, sich über die genauen Inhalte der Interreg-Programme zu informieren, sich zu vernetzen und gemeinsam neue Projekte zu starten! Maike Friedenberg berichtet über die Auftaktveranstaltung des Landes Schleswig-Holstein zu den vier Interreg-Programmen mit schleswig-Holsteinischer Beteiligung.

„Der Gedanke, ausgehend von den Bedarfen der Regionen zu handeln und zu kooperieren, ist zentral.“

Interview mit Sina Redlich über Territorialität bei Interreg und was ein Projekt zu einem raumwirksamen Projekt macht.

Alpenraum (© Pixabay)

Territorialität erfährt in der anlaufenden Förderperiode 2021 – 2027 mehr Aufmerksamkeit. Im Interview berichtet Frau Redlich vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) über das Anliegen, das „T“ in der Europäischen TERRITORIALEN Zusammenarbeit zu stärken, um so Regionen nachhaltig voranzubringen.

GO MONO: Governance für eine Mobilitätsoffensive im Nordraum Leipzig und Nordsachsen

Interview mit Robert Schillke vom Mitteldeutschen Verkehrsverbund über das Andockprojekt „GO MONO“

Luftaufnahme Nordostraum Leipzig (Foto: Punctum Fotografie, © LOW-CARB, LVB, MDV, Stadt Leipzig)

Das Interreg-Projekt LOW-CARB hatte unter anderem zum Ziel, integrierte Verkehrskonzepte zur Senkung von CO2-Emissionen in Zusammenarbeit mit transnationalen Partnern aus Mitteleuropa zu entwickeln. Im Rahmen des Projekts haben die Leipziger Projektpartner Stadt Leipzig, Leipziger Verkehrsbetriebe und der Mitteldeutsche Verkehrsverbund einen Masterplan zur nachhaltigen verkehrlichen Entwicklung eines der größten Gewerbegebiete in Mitteldeutschland erstellt, den es nun gilt in die Umsetzung zu bringen. Robert Schillke vom Mitteldeutschen Verkehrsverbund berichtet im Interview über das aus dem Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit geförderte Andockprojekt „GO MONO“.

Projektergebnisse COMBINE: Stärkung des Hamburger Hafens im Ostseeraum durch optimierte Lösungen im kombinierten Verkehr

Interview mit Projektleiterin Adina Cailliaux vom Hafen Hamburg Marketing e.V.

Sattelauflieger-Testtransport von Moskau über Liepaja nach Travemünde (© COMBINE)

Im Juni 2021 ging das Interreg-Projekt COMBINE nach 2,5 Jahren Laufzeit zu Ende. Kern des Projekts war eine effiziente und umweltfreundliche Gestaltung des Güterverkehrs durch Stärkung des kombinierten Verkehrs im Ostseeraum. Anlässlich der digitalen Abschlusskonferenz am 21. Juni 2021 berichtet Adina Cailliaux vom Hafen Hamburger Marketing e.V. im Interview über die wichtigsten Projektergebnisse.

„Das Donauraumprogramm führt Änderungen hauptsächlich in der thematischen Ausrichtung ein.“

Pavel Lukeš vom Ministerium für regionale Entwicklung der Tschechischen Republik und Vorsitzender des Programmausschusses des Donauraumprogramms über das neue Donauraumprogramm

Donau (@ Pixabay)

Das Donauraumprogramm steht kurz vor dem Abschluss der Programmierung für die aktuelle Förderperiode. Pavel Lukeš berichtet als Vorsitzender des Programmausschusses des Donauraumprogramms sowie der Task Force zur Programmierung des transnationalen Donauraumprogramms 2021 – 2027 über den aktuellen Stand und die zukünftigen Prioritäten des Programms.

„Wir freuen uns auf die neue Förderperiode und die Begleitung der Interreg-Projekte“

Interview mit Dr. Heike Hagedorn und Lukas Kühne vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat über die transnationale Zusammenarbeit

Heike Hagedorn und Lukas Kühne (© Hagedorn/Kühne)

Heike Hagedorn und Lukas Kühne sind seit Ende des Jahre 2020 im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) im Referat „Europäische Raumentwicklungspolitik, territorialer Zusammenhalt“ zuständig für die transnationale Zusammenarbeit (Interreg B). Im Interview berichten sie über ihre Aufgaben, ersten Eindrücke und Herausforderungen.

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