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Symbolische Unterzeichnung des ersten Rohrstücks des Nahwärmenetzwerkes im belgischen Eeklo durch Planer, Investoren, Kommune und Politik (© Region Ost-Flandern)

COBEN (Nordseeraum)

Die Zusammenarbeit verschiedener gesellschaftlicher Gruppen ist ein wichtiger Motor des Wandels hin zu nachhaltigen Energiekreisläufen: "Civic Energy", darunter versteht man dezentrale Lösungen mit erneuerbaren Energien, die mehrheitlich im Besitz von Kommunen, Bürgern, lokalen Initiativen u.a. sind. Die kleinteilige Energiebereitstellung vor Ort hat viele Vorteile. Dennoch spielt die kommunale Energieversorgung auf dem Markt bislang nur eine untergeordnete Rolle. Das möchte das Projekt COBEN ändern.

Energiekontrollsysteme (© Rainer Sturm_pixelio.de)

AREA 21 (Ostseeraum)

Um das Klima zu schützen und die Energiewende erfolgreich umzusetzen, arbeiten die Städte im Ostseeraum daran, ihren Energieverbrauch zu senken. Das Interreg-Projekt "AREA 21 - Baltic Smart City Areas for the 21st Century" möchte den Städten dabei helfen, Energie in älteren Wohnvierteln zu sparen und sie effizienter zu nutzen.

Kreativquartier Essen (© Michael Schwettmann, Essen)

CAN (Nordwesteuropa)

Gebäude verursachen in der EU einen großen Teil des Energieverbrauchs und der Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Sie müssen energetisch saniert werden, um die europäischen Ziele zur Verminderung des CO2-Ausstoßes einzuhalten. In Nordwesteuropa stellt man sich dieser Aufgabe bereits mit individuellen Konzepten. In benachteiligten Stadtquartieren mit einem hohen Sanierungsbedarf fördert CAN Initiativen, die mit den klassischen Gewohnheiten des Energieverbrauchs brechen, und unterstützt die Zusammenarbeit sowie die Aktivierung der Anwohner.

Foto von Landschaft mit Windrädern (© shutterstock)

BEA-APP (Ostseeraum)

Um die Klimaschutz- und Erneuerbare-Energien-Ziele zu erreichen, müssen in der gesamten Ostseeregion zusätzliche Flächen für erneuerbare Energien ausgewiesen werden. Um die am besten geeigneten Flächen auszuweisen, gilt es, die Planungsinstrumente zu verbessern und sie zwischen den verschiedenen Ländern zu harmonisieren bzw. Kompromisse mit anderen Flächennutzungen zu finden. Das Ostsee-Projekt BEA-APP nimmt sich der Herausforderungen an, die die Energiewende an die Raumplanung stellt.

Foto Wasserkraftwerk (© BBSR)

AlpEnergy (Alpenraum)

Muss ein abgelegenes Bergdorf wirklich von weit hergebrachten Stromimporten abhängig sein? Wie kann eine Region davon profitieren, dass Windräder, Solaranlagen und Blockheizkraftwerke plötzlich mit dem Kühlschrank und der Heizungspumpe reden können? Kann das Leben in "neuen Stromwelten" sogar komfortabler und innovativer werden? AlpEnergy geht es um die Einführung eines effizienten, funktionalen und CO2-sparsamen Modells für die Stromversorgung im Alpenraum.

Foto Ortszentrum (© David Parker, Fa. VisuaLive (part of The Live Group plc.))

AlpHouse (Alpenraum)

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich vielfältige regionale Bau- und Siedlungsstile mit typischen traditionellen Baumaterialien im Alpenraum entwickelt. Die weltweiten Bemühungen um den Klimaschutz lassen jedoch auch diese Region nicht unberührt: die Alpenregion hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt, zu denen besonders die Energieeffizienz der Gebäude beitragen soll. Dabei gilt es, traditionelle Architektur und Energieeffizienz zu verbinden, um das Kulturerbe zu erhalten.

Foto Blick auf Insel von oben  (© Gerhard Launer WFL-GmbH)

C2CI (Nordseeraum)

Die Insulaner der Nordseeinseln werden mit ähnlichen Problemen konfrontiert: Alle Güter des täglichen Lebens werden aufwändig vom Festland zu den Inseln gebracht. Anfallende Abfälle müssen ebenso aufwändig entsorgt oder gar zum Festland zurückgebracht werden. Wären die Menschen jedoch so effektiv wie Ameisen, so würden wir keinen Abfall kennen. Mit dem Konzept "Cradle to Cradle" (C2C®) wollen zehn Nordseeinseln eine nachhaltigere Entwicklung einleiten.

Foto: In einem Gewächshaus steht eine Edelstahlapparatur. In Plastikrohren auf der linken Seite ist eine hellgrüne Flüssigkeit zu sehen. (© Aquakultur htw saar)

EnAlgae (Nordwesteuropa)

Algen sind für das Klima unverzichtbar: Kooperationspartner in sechs Ländern Nordwesteuropas machen sich die Charakteristika dieser Organismen im Projekt EnAlgae zu Nutze. Mit minimalem Ressourceneinsatz finden sie Wege zur Produktion von Rohstoffen, Lebensmitteln sowie energetisch verwertbarer Biomasse und decken damit regional wichtige Versorgungsbereiche ab. Basis des Projekts ist die enge Zusammenarbeit von Forschung und Industrie, die Vorteile für die Entwicklung und Umsetzung von Verfahren zur nachhaltigen Mikroalgenproduktion bietet.

Foto Energetikom (© Energetikom e.V.)

EnSURE (Mitteleuropa)

Die Lebensqualität und die Energieversorgung auch für künftige Generationen zu sichern, ist eine wichtige Aufgabe der Kommunen. Im Sinne der nachhaltigen Stadtentwicklung müssen hierfür alle relevanten Themen gleichwertig betrachtet werden. Die Praxis zeigt jedoch, dass Energieprojekte häufig ohne Bezug zu einer gesamtstädtischen Strategie umgesetzt werden. EnSURE trägt dazu bei, städtische Energiebilanzen durch die Erarbeitung von integrierten Konzepten zu verbessern.

Foto Marktszene bei Regen (© Future Cities)

Future Cities (Nordwesteuropa)

Handeln statt Abwarten: Starkniederschläge, Überschwemmungen und Hitzewellen - der Klimawandel hat viele Gesichter. Urbane Lebensräume reagieren besonders empfindlich auf die Folgen des Klimawandels. Über die konkreten Auswirkungen des Klimawandels herrscht allerorts große Unsicherheit. Die Future Cities-Partner wollen jedoch nicht "Abwarten und Tee trinken". Stattdessen setzen sie lokal und regional "no-regret"-Maßnahmen zur Anpassung um.

Foto Baustellenbesichtigung (© LONGLIFE)

LONGLIFE (Ostseeraum)

Amerikas Automobil der Zukunft: Große Autos mit großen Motoren, also wahre Spritschlucker. Wäre dies auch Ihre Wahl? Auf diese Frage wird die Mehrheit empört den Kopf schütteln. Aber es bleibt dabei: Die Meisten haben ihre ganz persönlichen Spritschlucker zu Hause, z.B. ihr Haus. Viele Häuser sind energetisch so antiquiert wie die Fahrzeuge aus Detroit. Die Partner aus LONGLIFE gehen einen gemeinsamen Weg, um den Energieverbrauch eines Gebäudes über seine Lebensdauer zu senken.

Foto von Solarzellen im Vordergrund mit Haus und Wald im Hintergrund (© energieregion GOMS)

recharge.green (Alpenraum)

Für die Energiegewinnung aus natürlichen Ressourcen müssen technische Einrichtungen erbaut werden. recharge.green fragt gezielt, welche Ökosystemleistungen erhalten werden sollen und welche innovativen Ansätze bei der Erzeugung erneuerbarer Energien helfen können. Die entstehenden Empfehlungen und Werkzeuge liefern die Grundlage für einen naturverträglichen Einsatz erneuerbarer Energiequellen und ermöglichen eine nachhaltige Raumnutzung, welche die Biodiversität erhält.

Foto Offshore-Windpark (© POWER)

POWER (Nordseeraum)

Rückenwind für neue Energie: Damit uns die Windenergie noch mehr klimafreundlichen Strom liefern kann, wurde ein neuer Ort entdeckt: das Meer. Wind weht dort sogar stetiger, stärker und öfter als auf dem Land. Dies führt zu höheren Stromerträgen, aber auch zu höheren Herausforderungen. Im Projekt "POWER (Pushing Offshore Wind Energy Regions)" wird das Know-how verschiedener europäischer Regionen zum Thema Windenergie-Technologie gebündelt.