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Bundesförderung: erster Aufruf zur Programmperiode 2021 2027 geöffnet

Bis zum 23. April 2021 ist der aktuelle Projektaufruf des Bundesprogramms Transnationale Zusammenarbeit geöffnet. Er gilt sowohl Anträgen zur Finanzierung von Projektentwicklungen transnationaler Interreg-Anträge für die neue Programmperiode 2021 2027 als auch Andockvorhaben aus der Periode 2014 2020.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) unterstützt mit nationalen Mitteln aus dem Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit Interreg B-Projekte mit thematischen Schwerpunkten von besonderem Bundesinteresse.

Erster Aufruf für Projektentwicklungen für die neue Programmperiode 2021 – 2027

Der aktuelle Aufruf gilt hauptsächlich Anträgen zur Finanzierung von Vorhaben zur Entwicklung transnationaler Interreg-Projektanträge (Vorlaufvorhaben) für die neue Programmperiode 2021 – 2027. Da erste Projektaufrufe der Interreg B-Programme je nach Fortschritt der Programmierung frühestens für die zweite Jahreshälfte 2021 vorgesehen werden können, ist durch die Bundesförderung ausreichend Zeit für die Projektentwicklung eines transnationalen Interreg-Projektantrages gegeben. Die Förderung durch Vorlaufvorhaben richtet sich an deutsche Organisationen, die beabsichtigen, in der Funktion des Lead Partners ein transnationales Interreg-Projekt in einem ersten Projektaufruf zur Förderperiode 2021 2027 zu entwickeln und zu beantragen.

Förderung eines zusätzlichen Projektbausteins in der Programmperiode 2014 – 2020

Zusätzlich werden in diesem Aufruf noch einmal Vorhaben zur Finanzierung eines zusätzlichen Projektbausteins (Andockvorhaben) von Projekten aus der Förderperiode 2014 – 2020 gefördert. Diese Art der Förderung steht allen deutschen Projektpartnern und Lead Partnern in Interreg V B-Projekten offen. Die Andockfinanzierung dient der Finanzierung von Maßnahmen, die im Rahmen eines Interreg B-Projekts nicht oder nur ungenügend durchgeführt werden können, die aber von besonderem Bundesinteresse sind. Gründe hierfür können z.B. neue Entwicklungen oder Erkenntnisse sein, die bei Antragstellung noch nicht erkennbar waren. Sowohl die „Regionale Vertiefung und Verstetigung“ wie auch die „Thematische Vernetzung“ werden gefördert.


Im Rahmen der thematischen Schwerpunkte der Interreg B-Programme fördert das Bundesprogramm solche Vorhaben, die einen klaren Beitrag zur nachhaltigen Raumentwicklung leisten, also die gegebenen Themenbereiche durch integrierte und raumwirksame Ansätze bearbeiten. Dies bedeutet, dass Themen nicht rein sektoral betrachtet werden, sondern eine nachhaltige Entwicklung von Regionen im Mittelpunkt stehen soll. Der thematische Fokus des Bundesprogramms Transnationale Zusammenarbeit orientiert sich an den Zielen der Territorialen Agenda der EU 2030 sowie an den Raumentwicklungspolitiken der Bundesregierung und der Bundesländer. Die Territoriale Agenda der EU 2030 bietet als europäischer Referenzrahmen eine strategische Orientierung für die Raumentwicklung in Deutschland und Europa. Sie umfasst zwei übergeordnete Ziele „Gerechtes Europa“ und „Grünes Europa“ mit sechs Prioritäten, die sich auf die Reduzierung regionaler Disparitäten und die Schaffung nachhaltiger Zukunftsperspektiven für alle Regionen in Deutschland und Europa konzentrieren. Künftige Projekte befinden sich an der Schnittstelle zwischen den Interreg-Themen des jeweiligen Programmraums und den Anforderungen an eine nachhaltige Raum- und Regionalentwicklung.

Weitere Informationen zu den thematischen Zielen des Bundesprogramms Transnationale Zusammenarbeit in Anlehnung an die Ziele der Territorialen Agenda für die EU 2030 bezugnehmend auf die politischen Ziele der EFRE Verordnungsentwürfe 2021 2027 finden Sie in den „Hinweisen für Antragsteller“ des aktuellen Aufrufes.

Alle Antragsunterlagen sowie weitere Informationen zum aktuellen Aufruf und zum Bundesprogramm finden Sie im Bereich Bundesförderung.