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Interreg nach 2020: Es geht weiter!

Die Europäische Kommission hat am 29.5.2018 ihre Vorschläge für die Kohäsionspolitik der EU ab 2021 vorgestellt. Interreg wird ein hoher europäischer Mehrwert zugemessen und soll weiterhin durch spezifische Programme finanziert werden.

Die Interreg-Programme unterstützen die grenzübergreifende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit in ganz Europa und versetzen die Mitgliedstaaten und Regionen in die Lage, über Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Herausforderungen anzugehen. Der Verordnungsvorschlag veranschlagt für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit im Förderzeitraum 2021-2017 8,4 Mrd. Euro Finanzmittel.

Zukünftig solle es grenzüberschreitende Programme an Landgrenzen geben, transnationale und maritime Kooperationsprogramme sowie Programme für die Gebiete in äußerster Randlage. Darüber hinaus sollen die interregionalen Programme INTERACT und ESPON fortgeführt werden. Als neues Element schlägt die Kommission ein Programm "interregional innovation investments" vor.

Die Förderprioritäten werden in der künftigen Förderperiode von elf auf fünf reduziert: "A smarter Europe", "A greener, low-carbon Europe", "A more connected Europe", "A more social Europe". Das fünfte Ziel "Europe closer to citizens by fostering the sustainable and integrated development of urban, rural and coastal areas and local initiatives" ist neu und für Interreg besonders relevant.

Die Verordnungsvorschläge der Kommission finden Sie hier: Regionale Entwicklung und Zusammenhalt

Weitere Informationen der Europäischen Kommission:

Pressemitteilung EU-Haushalt: Regionale Entwicklung und Kohäsionspolitik nach 2020
Factsheet Regionale Entwicklung und Kohäsionspolitik nach 2020: Fragen und Antworten


Weitere Informationen zur zukünftigen transnationale Zusammenarbeit finden Sie in unsere neuen Rubrik Interreg nach 2020. Neben einem Fahrplan zum weiteren Vorgehen finden Sie hier die Verordnungsentwürfe, Positionspapiere, Artikel, Blogbeiträge und Interviews zum Thema: mehr