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Bundesförderung: drei Vorlaufvorhaben genehmigt

Datum 18.10.2016

Die Förderentscheidungen für die Antragsrunde im Juli 2016 sind gefallen. Vier Vorhaben erhalten einen Zuschuss: Drei Vorlaufvorhaben bekommen Mittel, um einen Interreg B-Projektantrag zu entwickeln. Ein Projekt wird durch das Bundesprogramm "Transnationale Zusammenarbeit" kofinanziert, sollte es auch im transnationalen Programm genehmigt werden.

Insgesamt wurden 10 Anträge mit einem Antragsvolumen von rund 555.000 Euro eingereicht.

Bei den genehmigten Vorlaufvorhaben handelt es sich um folgende:

  • Arrival Regions (Mitteleuropa): Für ländliche Räume, die in den letzten Jahren stark vom demografischen Wandel betroffen waren, bietet internationale Migration eine Chance, den Fachkräftebedarf der Wirtschaft zu decken und die öffentliche Daseinsvorsorge aufrechterhalten zu können. Im Vorhaben sollen Erfolgsfaktoren für eine soziale und wirtschaftliche Integration internationaler Migranten im ländlichen Raum identifiziert, praktische Ansätze getestet und eine Strategie in Form einer Toolbox für kommunale Verwaltungen erarbeitet werden. Begleitend finden Trainings für Verwaltungsmitarbeiter sowie Kommunikationsmaßnahmen statt, um die in der Strategie ausgeführten Ansätze in kommunalen Entwicklungsstrategien langfristig verankern zu können.
  • LC-HiLogMob (Mitteleuropa): Das Vorhaben beschäftigt sich mit dem Thema Logistik/Mobilität in Agglomerationen und ihrem unmittelbar angebundenen Hinterland. Ziel des Vorhabens ist der Aufbau transnationaler Regionalkooperationen, um die in den spezifischen Regionen vorhandenen Logistik- und Mobilitätskompetenzen zu vernetzen. Als Ergebnis werden innovative und übertragbare Lösungen erwartet, die Effizienzsteigerungen, Energie- und Kosteneinsparungen zur Folge haben und durch ihre Migrationsfähigkeit die Entwicklung angepasster Logistik- und Mobilitätslösungen im Hinterland von Ballungsräumen und an der Schnittstelle zu Agglomerationen beschleunigt umsetzbar machen.
  • N4A (Ostseeraum): Das Projekt untersucht die Nutzungsmöglichkeiten von Mikroalgen zur Abwasserreinigung, um einen Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität der Ostsee zu leisten. Um der Eutrophierung der Ostsee entgegenzuwirken sollen Verfahren erprobt und optimiert werden, mit denen die Einleitung von Nährstoffen bereits am Ort der Entstehung reduziert werden kann. Im Fokus stehen die Reduzierung der Beeinträchtigungen von Ökosystemleistungen und der Ressourcenschutz im Kontext maritimer und limnischer Systeme.

Informationen zu den kofinanzierten Projekten werden nach ihrer Genehmigung in den Interreg-Programmen im Bereich Geförderte Projekte ergänzt.

Am 14. Oktober 2016 war Stichtag für die Einreichung von Anträgen auf Förderung aus dem Bundesprogramm "Transnationale Zusammenarbeit". Es sind 12 Anträge eingegangen, diese werden nun bewertet. Mit einer Entscheidung über die zu fördernden Vorhaben ist in 6 - 8 Wochen zu rechnen.

Voraussichtlich wird es im Sommer 2017 einen weiteren Stichtag für die Einreichung von Anträgen geben.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie unter Bundesförderung.