Navigation und Service

Interreg Mitteleuropa (CENTRAL EUROPE) – neue genehmigte Projekte mit deutscher Beteiligung

Dr. Bernd Diehl berichtet über die Ergebnisse des 3. Calls für das Mitteleuropaprogramm aus deutscher Sicht

Hand, die Dominosteine aufhält (© BillionPhotos.com, Fotolia)

Der Interreg-Programmraum Mitteleuropa (CENTRAL EUROPE) ist eine "Schnittstelle Europas". Er umfasst neun europäische Mitgliedstaaten: Kroatien, Österreich, Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn sowie Teile von Deutschland und Italien. Das Interreg-Programm hat eine große Resonanz bei den Bewerbern: 85 Projekte wurden bereits in zwei Calls genehmigt und werden derzeit durch Projektakteure umgesetzt. Die Projekte befassen sich mit gemeinsamen regionalen Herausforderungen in den Bereichen Innovation, CO2-Reduktion, Umwelt, Kultur und Verkehr. Am 15.01.2019 wurde im Begleitausschuss des CENTRAL EUROPE Programms in Wien über die Projekte des 3. Calls diskutiert. Dr. Bernd Diehl von der Nationalen Kontaktstelle für das Interreg-Programm CENTRAL EUROPE berichtet über die Ergebnisse.

ASTUS: Reduzierung der CO2-Emissionen durch nachhaltige Verkehrs- und Siedlungsplanung

Interview mit Dr. Stephan Schott von der Landeshauptstadt München

Projektteam ASTUS (© Stephan Schott)

Der hohe Ausstoß von CO2 durch den konventionellen Autoverkehr in den Städten und im gesamten Alpenraum stellt eine Gefährdung des natürlichen Lebensraums dar. Das Interreg-Projekt ASTUS (Alpine Smart Transport and Urbanism Strategies) will den Kommunen helfen, langfristige Lösungen für Fragen in der Mobilität und der Raumplanung zu finden. Wohnorte fern des Arbeitsplatzes und autoabhängige Strukturen zwingen viele Menschen, (fast) täglich ihr eigenes Auto zu nutzen. ASTUS unterstützt die örtlichen Behörden bei Aktionsplänen, um den CO2-Ausstoß als Folge täglicher Mobilität zu verringern. Im Rahmen des Wettbewerbs "Erfolgreich vernetzt in Europa" wurde die Landeshauptstadt München u.a. mit dem Projekt ASTUS für seine europäische Vernetzung ausgezeichnet. Dr. Stephan Schott von der Landeshauptstadt erklärt im Interview die Bedeutung des Projekts für die Stadt München und warum es wichtig ist, sich auf neue Wohnformen zu konzentrieren.

„Interreg hat viel erreicht – und wird es weiter tun!“

Ein persönlicher Rückblick von Dr. Katharina Erdmenger auf die transnationale Zusammenarbeit im Jahr 2018

Menschen legen ihre Hände in der Mitte zusammen (© Markus Jürgens/pixelio.de)

Das Jahr 2018 war für die transnationalen Interreg-Programme ein bewegtes, aber durchaus ertragreiches Jahr und dementsprechend für mich persönlich ein arbeitsreiches Jahr, das aber auch von interessanten und freundschaftlichen Begegnungen und Gesprächen geprägt war.

SEMPRE: Make Empowerment Happen! Changing Mindsets for Better Social Services

Interview mit Doris Scheer über die Abschlusskonferenz und Ergebnisse des Interreg-Projekts SEMPRE

Doris Scheer bei der Abschlusskonferenz SEMPRE (© Aleksandrs Baklans)

Seit drei Jahren arbeiten die Projektpartner des Interreg-Projekts SEMPRE (Social Empowerment in Rural Areas) mit "Empowerment-Ansätzen" an der Stärkung sozialer Dienstleistungen in den ländlichen Gebieten des Ostseeraums. Ziel des Projekts ist es, Wege zu finden, wie Sozialdienstleister die Nutzer ihrer Dienste - die oft zu benachteiligten Gruppen gehören - in die Lage versetzen können, an Dienstleistungsinnovationsprozessen teilzunehmen. Empowerment befasst sich mit drei Dimensionen: der individuellen, organisatorischen und gesellschaftlichen. Alle drei Dimensionen werden durch SEMPRE abgedeckt und spiegeln sich in den Projektergebnissen wider, die auf der Abschlusskonferenz vom 27.11. bis 28.11.2018 in Riga vorgestellt wurden. Doris Scheer vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein berichtet im Interview über die Abschlusskonferenz und Ergebnisse des Projekts.

"An gemeinsamen europäischen Projekten wachsen"

Interview mit Prof. Bernd Scholl, Jurymitglied des Wettbewerbs "Erfolgreich vernetzt in Europa"

Gewinner des Wettbewerbs "Erfolgreich vernetzt in Europa" und weitere Teilnehmer der Auszeichnungsfeier (© BBSR)

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) würdigt im Wettbewerb "Erfolgreich vernetzt in Europa" Städte und Regionen, die gemeinsam mit europäischen Partnern Projekte umsetzen und dadurch ihre Entwicklung vor Ort aktiv gestalten. Am 28. November 2018 ehrte das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), in dessen Auftrag das BBSR den Wettbewerb ausgelobt hatte, die Gewinner. Die von der Fachjury ausgewählten Preisträger des Wettbewerbs demonstrieren die Vielfalt der Ansätze und Themen, die in europäischer Zusammenarbeit angegangen werden. Prof. Bernd Scholl gehörte zur Fachjury und berichtet in einem Interview über seine Erfahrungen und Motivation als Jurymitglied sowie die Bedeutung von Vernetzung und Interreg für Europa.

Interreg Nordwesteuropa (NWE) – ein Zwischenstand: Erfolge und noch bestehende Herausforderungen

Sina Redlich berichtet über die Umsetzungsevaluierung des NWE-Programms

Stadtzentren im NWE-Programmraum: Hier Blick von Leverkusen nach Köln über den Rhein (© Marc Boberach, Pixelio)

Das NWE-Programm läuft auf Hochtouren: Das Programm hat in diesem Jahr ganze drei Aufrufe für Projektanträge gestartet und kürzlich im Rahmen des thematischen Calls zu erneuerbaren Energien eine Reihe hoch dotierter Projekte genehmigt. Das Programm hat nun etwa 68% seines EFRE-Budgets gebunden. Im Rahmen des achten Calls hat das Programm zuletzt weitere 69 Projektanträge erhalten, über deren Zulassung zur zweiten Antragsstufe im Februar 2019 entschieden wird. Genau der richtige Zeitpunkt also, um mit etwas Abstand auf die Erfolge und noch bestehenden Herausforderungen des Programms zu schauen.

"Das Interesse am Donauraumprogramm ist ungebrochen hoch"

Interview mit Johanna Specker, Nationale Kontaktstelle (Contact Point) des Interreg-Donauraumprogramms

Donau (© Danube Transnational Programme)

Für jeden Interreg-Programmraum mit Deutscher Beteiligung gibt es deutsche Kontaktstellen (bis auf den Ostseeraum). Diese beraten und informieren Programminteressierte zur Antragstellung und Projektumsetzung von Interreg-Projekten in den verschiedenen Kooperationsräumen. Johanna Specker, seit Januar 2018 Nationale Kontaktstelle in Deutschland für das Interreg-Donauraumprogramm, beschreibt in einem Interview ihre Aufgaben, Erfahrungen und Herausforderungen bei der Arbeit als Kontaktstelle.

"Transnationale Zusammenarbeit bietet Lösungen vor Ort! Projektergebnisse in den Städten und Gemeinden erfolgreich nutzen"

Dr. Thomas Bonn berichtet über den Workshop der Programme Interreg Donauraum und Interreg Mitteleuropa am 26.09.2018 in München

Workshop "Transnationale Zusammenarbeit bietet Lösungen vor Ort! Projektergebnisse in Städten und Gemeinden erfolgreich nutzen" (© Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat)

Projekte aus den Interreg B-Programmräumen Donauraum und Mitteleuropa befassen sich mit ähnlichen Kernthemen und Herausforderungen. Sie müssen die Projektergebnisse für Menschen vor Ort greifbar und erlebbar machen. Daher lag es auf der Hand, laufende Projekte aus beiden Förderprogrammen zu einem gemeinsamen Workshop zusammenzubringen.

Europäische Woche der Regionen und Städte 2018 - "Regions and cities working for a better future"

Jens Kurnol berichtet über die Europäische Woche der Regionen und Städte vom 08.-11. Oktober 2018 in Brüssel

European Week of regions and cities (© Jens Kurnol)

Die Europäische Woche der Regionen und Städte - das ist seit vielen Jahren eine hervorragende Möglichkeit für überzeugte Europäer aus allen Ecken der Europäischen Union, sich auszutauschen und zu demonstrieren, dass sie nicht die einzigen sind, die sich für Europa engagieren. Auch in diesem Jahr diskutierten wieder mehr als 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 160 Arbeitssitzungen und über 50 begleitenden Veranstaltungen über aktuelle Fragen der EU Struktur- und Investitionspolitik. Für mich persönlich war die Europäische Woche auch in diesem Jahr wieder eine gute Möglichkeit, mit kommunalen und regionalen Akteuren aus anderen Mitgliedstaaten zu sprechen und mitzubekommen, welche Herausforderungen sich in den Regionen aktuell stellen und wie mit ihnen umgegangen wird.

Interreg-Sommerreise der Europaministerin

Schleswig-Holsteins Europaministerin Sabine Sütterlin-Waack überzeugt sich vor Ort von der wertvollen Arbeit der Interreg-Projekte

Europaministerin Sabine Sütterlin-Waack besucht das Projekt MAMBA (© Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein MJEVG SH)

Vom 19. bis zum 24. Juli 2018 hat Europaministerin Sabine Sütterlin-Waack fünf verschiedene Projekte in Rendsburg, Flensburg und Kiel besucht, die im Rahmen des EU Interreg Baltic Sea Region Programm gefördert werden. Hintergrund für diese Reise sind die anstehenden Neustrukturierungen der EU-Finanzen, die für Interreg finanzielle Kürzungen und eine Reduktion der Themenbereiche vorsehen. "Das ist für mich vollkommen unverständlich, da Interreg wie kaum ein anderes Programm die europäische Zusammenarbeit von Regionen für Regionen erfolgreich befördert", äußerte sich Sütterlin-Waack. "Wer wie die Kommission fordert, dass sich Europa auf Schwerpunkte mit europäischem Nutzen konzentrieren soll, der darf gerade Interreg nicht abbauen. Diese Projekte leisten ganz konkret und direkt vor Ort sehr wichtige, innovative Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein." Um diese Arbeit zu würdigen und sich die Ergebnisse vor Ort anzusehen, stattete sie den Projekten MAMBA, BaltCity …