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Interreg-Fördermöglichkeiten für Schleswig-Holstein

Maike Friedenberg vom Referat Ostseeangelegenheiten aus Schleswig-Holstein berichtet über die Interreg-Auftaktveranstaltung

Schleswig-Holstein (© pixabay)

Die neue Förderperiode von Interreg ist gestartet. Erste Calls sollen noch Ende des Jahres 2021 bzw. im nächsten Frühjahr veröffentlicht werden. Für Initiativen, die zu wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Regionen in Europa beitragen, werden sich neue Möglichkeiten auftun. Das ist die richtige Zeit, sich über die genauen Inhalte der Interreg-Programme zu informieren, sich zu vernetzen und gemeinsam neue Projekte zu starten! Maike Friedenberg berichtet über die Auftaktveranstaltung des Landes Schleswig-Holstein zu den vier Interreg-Programmen mit schleswig-Holsteinischer Beteiligung.

Neue Interreg-Programme als Garant für gute Projekte

Am 13. September hat in Kiel die hybride Auftaktveranstaltung des Landes Schleswig-Holstein zu den vier Interreg-Programmen mit schleswig-Holsteinischer Beteiligung stattgefunden. Europaminister Claussen begrüßte die Teilnehmenden vor Ort und im Livestream:

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, trotz Brexit durch gute Lobbyarbeit für 2021 – 2027 annähernd das gleiche Fördervolumen wie in 2014 – 2020 zu erzielen. Die neuen Interreg-Programme werden mit Sicherheit auch in der beginnenden neuen Förderperiode Garant für zahlreiche gute Projekte über Grenzen hinweg mit starker schleswig-holsteinischer Beteiligung sein.“

Persönlicher Austausch und praktische Hinweise für Antragsteller

So unterschiedlich wie die Programme, so bunt gemischt war auch das Publikum: Sowohl Neueinsteiger als auch „alte Hasen“ nutzten die Gelegenheit, sich über die Inhalte der neuen Programme zu informieren. Zudem gab es praktische Hinweise für Antragsteller und – endlich wieder – die Möglichkeit, sich persönlich über Projektideen auszutauschen und zu vernetzen. Darüber hinaus standen während und nach der Veranstaltung Experten für Fragen zur Verfügung, dank des hybriden Formats sowohl live vor Ort als auch im virtuellen Chat.

Eine Teilnehmerin brachte die Stimmung besonders gut auf den Punkt: „Häufig wird ja von der ‚Interreg-Familie‘ gesprochen, weil man nach all den Jahren der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sich untereinander einfach sehr gut kennt. Insofern hat es mich sehr gefreut, endlich mal wieder alte Bekannte zu treffen und mich auch mit denjenigen auszutauschen, mit denen wir zuletzt an keinem konkreten Projekt gearbeitet haben, oder die ganz neu dazukommen wollen.“

Eine Teilnehmerin aus Flensburg sagte: „Das war eine wirklich informative Veranstaltung. Ich freue mich, dass es mit den Programmen weitergeht, und fühle mich jetzt gut vorbereitet, um unsere Überlegungen für ein neues Interreg-Projekt in die Tat umzusetzen.“

Interreg-Programme an denen Schleswig-Holstein teilnimmt

Schleswig-Holstein beteiligt sich an dem A-Programm Interreg Deutschland-Danmark, an den beiden transnationalen Interreg-Programmen im Ostsee- bzw. Nordseeraum und an Interreg Europe.

Im Ostseeprogramm nimmt Schleswig-Holstein seit mehr als zwanzig Jahren eine zentrale Rolle ein. Die Investitionsbank Schleswig-Holstein ist seit 1997 Trägerin der Verwaltungsbehörde des Programms und des Programmsekretariats. Darüber hinaus hat Schleswig-Holstein den Vorsitz im Deutschen Ausschuss des Ostseeprogramms inne.

Ausrichtung des Ostsee- und Nordseeraumprogramms

Sowohl das zukünftige Ostsee- wie auch das Nordseeraumprogramm sollen geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um den Wandel zu grüneren und widerstandsfähigeren Gesellschaften und Volkswirtschaften durch transnationale Zusammenarbeit zu unterstützen.

Weitere Informationen:

Livestream der Veranstaltung (Website YouTube):
Informationsveranstaltung

Interreg-Programme, an denen Schleswig-Holstein teilnimmt (Website Schleswig-Holstein): Interreg B in Schleswig-Holstein

Richtlinie zur Förderung von schleswig-holsteinischen Projekten im Ostsee- und Nordseeraum (INTERREG-, STRING- und Ostseekooperationsrichtlinie) (Website Schleswig-Holstein): Richtlinie (PDF)

Maike Friedenberg arbeitet im Referat Ostseeangelegenheiten des Ministeriums für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung. Im Rahmen von Interreg ist Maike Friedenberg – als Vorsitzende des Deutschen Ausschusses und Mitglied im Monitoring Committee – für die Koordinierung des Ostseeraumprogramms zuständig. Hierbei wird sie von Susanne Grahl unterstützt, die die Geschäftsstelle des Deutschen Ausschusses Interreg Ostsee betreut.