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Tipps zur Umsetzung

Mit Interreg werden in verschiedenen Themenfeldern grenzüberschreitend Aufgaben gelöst. Wie dies ganz konkret in den Projekten gemacht wird und welche Herausforderungen dabei gemeistert werden müssen, zeigt diese Rubrik anhand von Beispielen und Interviews mit Projektverantwortlichen.

Foto einer Tischplatte, auf der Scabblesteinchen liegen, die zusammen das Wort

Privatwirtschaftliche Projektpartner

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bilden in Deutschland das Rückgrat der Wirtschaft. Um einen starken Anwenderbezug und eine nachhaltige Nutzung der Ergebnisse sicherzustellen, ist ihre Einbeziehung in vielen Interreg-Projekten wichtig. Die Einbindung kann über Cluster, Kammern oder Verbände erfolgen. Sollen KMU für eine direkte Beteiligung gewonnen werden, sollten ihre besonderen Rahmenbedingungen schon bei der Konzeption des Interreg-Projektes berücksichtigt werden.

Foto Ergebnis-Taste (© kebox - Fotolia.com)

Ergebnisverbreitung und Wissensmanagement

So wie ein Plausch mit dem Nachbarn über den Gartenzaun hinweg, lohnt sich auch der grenzübergreifende Austausch. Prozesse oder Ergebnisse, die ein Interreg-Projekt im Nordseeraumprogramm schon vor Jahren entwickelt hat, können dafür sorgen, dass sich Initiativen im Donauraum über das gleiche Thema nicht den Kopf zerbrechen. Lösungen und Innovationen, die im Rahmen von einzelnen Interreg-Projekten entstanden sind, sollten einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden.

Foto von oben auf einen Tisch, an dem viele Menschen unterschiedlicher Herkunft sitzen und nach oben schauen. Auf dem Tisch liegen Blätter. (© Rawpixel - Fotolia.de)

Interkulturelles Projektmanagement

Für das Management von Interreg-Projekten sind nicht nur interkulturelle Unterschiede, sondern auch unterschiedliche Arbeitskulturen unter einen Hut zu bringen. Verschiedene Arbeitsweisen, Sprachprobleme oder ein unterschiedlicher Umgang mit Zeitplanungen und Hierarchien können im Projektalltag leicht zu Missverständnissen führen. Moderationserfahrung, der Einsatz von bewährten Methoden wie Verständnisfragen, Feedback-Verfahren und die Bereitschaft, flexibel und kreativ nach Lösungen zu suchen, sind gleichermaßen gefordert.

Foto: Ein aus Holzklötzchen gebauter Turm steht in der Mitte des Bildes. Von links legt eine Hand einen weiteren Stein auf den Turm. (© www.helenesouza.com – pixelio.de)

Vom Projekt zu dauerhaften Strukturen

Interreg lebt von vielfältigen Projekten, die transnationale Zusammenarbeit in Europa vor allem von deren nachhaltigen Strukturen. Wer sich mit seinen Partnern gut versteht und über den Förderzeitraum hinaus an gemeinsamen Zielen arbeiten will, der sollte sich rechtzeitig überlegen, wie er diese Beziehung auf ein neues Level hebt; der Grundstein für dauerhafte Strukturen - seien es eigenständige Verbünde oder die Aufrechterhaltung von Teilinstitutionen - wird meist schon im Rahmen der Förderung gelegt.