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Tratte Taubensee in der Gemeinde Ramsau, Berchtesgadener Land (© NPV Berchtesgaden)

ALPBIONET2030 (Alpenraum)

Die einzigartigen Landschaften und Ökosysteme des Alpenraums stehen durch diverse Faktoren unter großem Druck. Wichtig für den Erhalt der biologischen Vielfalt sind neben Naturschutzgebieten der Verbund von Lebensräumen, die aber häufig durch Autobahnen o.ä. zerschnitten werden. ALPBIONET2030 erarbeitet gemeinsame Werkzeuge und Strategien für einen besseren ökologischen Verbund und unterstützt damit ein überregionales Naturnetzwerk in den Alpen.

Foto Pelikane (© Silviu Covaliov)

HABIT-CHANGE (Mitteleuropa)

Landschaftsveränderungen der Menschen bedrohen zunehmend die biologische Vielfalt: Städte wachsen, die Infrastruktur wird weiter ausgebaut, die Landwirtschaft wird immer intensiver. All das verändert die Lebensräume, die sogenannten Habitate. Der Klimawandel wird auch die Habitat-Entwicklung beeinflussen, so dass die heutigen Schutzziele beispielsweise aufgrund sich ändernder Niederschlagswerte angepasst werden müssen. Hier setzt HABIT-CHANGE an.

Logo des Projektes PILLS (© PILLS)

PILLS (Nordwesteuropa)

Unser Wasser soll sauber bleiben: Die moderne Medizin hilft vielen Menschen bei Krankheiten - doch was bedeutet die Einnahme von pharmazeutischen Produkten eigentlich für die Umwelt? Rückstände sowie Abbauprodukte von Arzneimitteln und Diagnostika lassen sich mittlerweile in geringen Konzentrationen in unseren Seen und Flüsse nachweisen. PILLS arbeitet in Forschung und Praxis an der Reduzierung von pharmazeutischen Rückständen im Gewässersystem und leistet hierdurch einen Beitrag zum Umweltschutz.

Foto von Schaltknöpfe (© Riccardo_Mojana)

PRESOURCE (Mitteleuropa)

Steigende Kosten für Energie und Material, sowie der intensive Wettbewerb stellen kleine und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Der effizientere Einsatz natürlicher Ressourcen bietet für KMU die Möglichkeit diesen Problemen entgegen zu wirken, um auf dem Markt bestehen zu können. Das Projekt PRESOURCE sensibilisiert für das Thema und liefert gleichzeitig praktische und organisatorische Hilfestellungen, mit denen Unternehmen ihre Ressourceneffizienz steigern können.

Foto Boot mit ELLA-Logo (© SMI)

ELLA (CADSES)

Das dramatische Elbhochwasser 2002 ging als "Jahrhunderthochwasser" in die Geschichtsbücher ein. Große Gebiete in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sowie breite Landstriche in der Tschechischen Republik standen unter Wasser. Tausende Betroffene mussten evakuiert werden. Im Projekt ELLA (Elbe-Labe) haben sich nationale, regionale und lokale Partner entlang der Elbe zusammengetan, um durch vorsorgenden Hochwasserschutz weitere Katastrophe zu verhindern.

Foto Frachtschiff im Hafen (© Karl Erhard Vögele)

New Hansa (Ostseeraum)

Die Schifffahrt hat im Zuge der Globalisierung nochmals Fahrt aufgenommen. Immer mehr und immer größere Schiffe laufen die Häfen an. Die Kehrseite der Medaille: es gibt auch mehr für Gesundheit und Umwelt schädliche Abgase. Ist es in Ostseebädern wie Lübeck-Travemünde oder Rostock-Warnemünde eigentlich ein Genuss, "in der ersten Reihe" zu sitzen, so ändert sich das schnell, wenn Schiffsabgase vorüberwehen. Diesem Ärgernis will das Projekt New Hansa ein Ende setzen.