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Foto Containerschiff (© Shutterstock 162281585)

Baltic LINes (Ostseeraum)

Bei der Nutzung der Ostsee herrscht große Konkurrenz, angefacht von vielen oft gegensätzlichen Interessen. Die Interessen der verschiedenen Akteure werden abgewogen, um beispielsweise den Einfluss auf die Umwelt zu minimieren oder Planungsvorhaben der Nachbarstaaten nicht
zu widersprechen. Baltic LINes wird zu einer besseren Abstimmung von linearen Infrastrukturen in den maritimen Raumordnungsplänen der Ostseeanrainerstaaten beitragen.

AIS Marine Traffic (© Marine Traffic)

NorthSEE (Nordseeraum)

Die Nordsee ist die am dichtesten befahrene Schifffahrtsregion der Welt. Fischerei, Energie- und Rohstoffgewinnung, Naturschutz und militärische Nutzungen stehen in Konkurrenz um den immer knapper werdenden Meeresraum. Die Nordsee-Anrainerstaaten müssen ihre nationale maritime Raumordnung mit den Nachbarländern abstimmen. Das Projekt NorthSEE möchte den Grundstein für den Aufbau fester Kooperationsstrukturen zwischen den Planungsbehörden der Anrainer legen.

Foto Justizzentrum in Erfurt (© act4PPP)

ACT4PPP (Mitteleuropa)

Erfurt, Thüringen, Deutschland. Der Blick schweift über ein verlassenes Industriegelände. Verfallene Backsteinbauten bestimmen die Kulisse. Nichts Ungewöhnliches in einer Region, die geprägt wurde durch ihre industrielle Vergangenheit. Doch heute ist das Bild ein komplett anderes. Offensichtlich war dafür ein ungeheurer Aufwand nötig. Dieser "Herkulesaufgabe" widmete sich ACT4PPP. Das Ziel: Starke Städte und Regionen durch öffentlich-private Zusammenarbeit.

Foto Schild Zum ewigen Eis (© CLISP / Franz Dollinger)

CLISP (Alpenraum)

Schmelzende Gletscher, Hitzestress in Städten, Skipisten ohne Schnee – der Klimawandel macht sich bemerkbar. Das Ökosystem der Alpen ist gefährdet und damit die wirtschaftlichen Grundlagen der Menschen in dieser Region: Siedlungsentwicklung, Landnutzungen, Energiewirtschaft und eben der Tourismus. Mit neuen Schneekanonen ist da wenig zu gewinnen. Es braucht langfristige Anpassungen – hier setzt CLISP an, indem Lösungsansätze für eine "klimabeständige" Raumplanung erarbeitet werden.

Foto Hafeneinrichtungen von Genua (© Autorità Portuale di Genova)

CODE24 (Nordwesteuropa)

50% des gesamten europäischen Nord-Süd-Warenverkehrs werden auf der Nord-Süd-Transversale zwischen Rotterdam und Genua auf dem Bahnweg transportiert. Die Gütermengen nehmen weiter zu. Partner aus den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz und Italien arbeiten gemeinsam daran, die Versorgungsader "Korridor 24" zu optimieren und die Wirtschafts-, Verkehrs-, Umwelt- und Raumentwicklung entlang dieser Transversale in einer Gesamtstrategie zu vereinen.

Foto von PartiSEApate-Konferenz/Baltic Maritime Spatial Planning Forum am 17./18. Juni 2014 in Riga, Lettland (© VASAB Secretariat)

PartiSEApate (Ostseeraum)

Wirtschaftliche Aktivitäten im Meeresraum stehen in direkter Konkurrenz zu anderen Nutzungen wie der Schifffahrt oder dem Naturschutz. Dies macht eine maritime Raumordnung zur Steuerung und Abstimmung nötig, um eine effiziente und nachhaltige Nutzung des Meeresraums sicherstellen zu können. Das Projekt PartiSEApate bietet Lösungsansätze, die die Zusammenarbeit verschiedener Interessensgruppen bei der Umsetzung verbessern und gleichzeitig ökologische Auswirkungen der Nutzung berücksichtigen sollen.

Foto Arbeitersiedlung Kuchen (© Verband Region Stuttgart/Gottfried Stoppel)

VALUE+ (Nordwesteuropa)

Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt oder die Notwendigkeit ökologischen Wachstums - Städte und Regionen in Europa stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Das Projekt VALUE+ entwickelt in transnationaler Zusammenarbeit Ansätze, welche die strategische Planung mit lokaler Partizipation bei der Entwicklung grüner Infrastruktur verbindet. Dadurch soll eine nachhaltige Regionalentwicklung sichergestellt und die Wettbewerbsfähigkeit der Städte verbessert werden.