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Foto von Frankfurt am Main (Quelle: La Liana/pixelio.de)

Nordwesteuropa

Das Kraftwerk Europas: Viele der wirtschaftsstärksten Regionen Europas liegen in Nordwesteuropa, das als hochgradig dynamisch gilt. Geprägt durch viele Metropolen, Groß- und Mittelstädte auf relativ engem Raum, ist er mit seinen 240 Millionen Einwohnern der urbanste und am dichtesten besiedelte Interreg-Programmraum. Das Programm bietet einen ansprechenden Rahmen, um viele wirklich innovative Projektideen zu entwickeln und konkrete, neuartige Projektergebnisse zu liefern.


Förderfähige Gebiete der transnationalen Zusammenarbeit (INTERREG B) 2014-2020 - Nordwesteuropa


Beteiligte deutsche Regionen

Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern (Regierungsbezirke Ober-, Mittel-, Unterfranken und Schwaben)


Dynamisch und urban

In Nordwesteuropa (NWE) liegen viele der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Geprägt durch zahlreiche Metropolregionen und Groß- und Mittelstädte ist NWE der urbanste und am dichtesten besiedelte Interreg-Programmraum. Er umfasst Großbritannien, Irland, Belgien, Luxemburg, die Schweiz sowie Teile von Frankreich, den Niederlanden und Deutschland. Die verstädterte Struktur des Raumes und sein im EU-Vergleich überdurchschnittliches Wachstum sind sowohl Stärke als auch Herausforderung: Angesichts der Luft- und Wasserverschmutzung, der Verkehrsbelastung oder auch sozialer und demografischer Gegebenheiten sind innovative Ansätze und Lösungen gefragt.


Themen der Zusammenarbeit

Das Nordwesteuropaprogramm fördert Projekte zu den folgenden drei Themen:

Innovation

Innovationsleistung stärken (innovative Unternehmen und Regionen, soziale Innovationen)

Reduzierung des CO2-Ausstoßes

  • Strategien zu CO2-Reduzierung, Energieeffizienz und Klimaschutz
  • Technologien, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zur CO2-Reduzierung
  • CO2-armer Verkehr

Ressourcen- und Materialeffizienz

(Wieder-)Verwertung von Materialien und natürlichen Ressourcen


Budget und Förderung

  • Nordwesteuropa (2014 - 2020): 648,6 Mio. Euro
  • Davon Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): 396 Mio. Euro
  • Kofinanzierungsrate der EU für deutsche Partner: 60%
  • Durchschnitt pro Projekt (Erfahrungswerte): 2 - 5 Mio. Euro
  • Förderfähig: Personal-, Veranstaltungs- und Reisekosten, externe Expertise, Infrastruktur und Material (begrenzt)


Projektpartner werden

In Nordwesteuropa finden sich mindestens drei Partner aus mindestens drei Mitgliedstaaten (davon zwei Partner mit Sitz im Programmraum) in einem Projekt zusammen. Die Projekte dauern im Durchschnitt dreieinhalb Jahre. Ein "Lead Partner" übernimmt dabei jeweils die Federführung. Das Programm richtet sich an öffentliche und private Akteure.

Förderfähige Partner in Nordwesteuropa können z. B. sein:

  • Öffentliche Behörden (Bund, Länder, Regionen, Kommunen)
  • (Öffentliche) Dienstleister
  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen
  • Kammern, Vereine und Verbände
  • Organisationen der Wirtschaftsförderung
  • Unternehmen
  • Nichtregierungsorganisationen

Weitere Informationen

Eine Übersicht zum Nordwesteuropaprogramm liefert das Faltblatt zu Nordwesteuropa: Veröffentlichungen

Zusatzinformationen

Kontakt

Sina Redlich
Referat I 3 - Europäische Raum- und Stadtentwicklung

Tel.:  +49 228 99401-2336

Kontakt

Angela Tietz
Deutscher National Contact Point Interreg NWE 2014-2020
Ministerium des Innern und für Sport
Schillerplatz 3-5
55116 Mainz

Tel.:  +49 6131 16-2120
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