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Foto von Nordsee und Watt (Quelle: Tim Caspary/pixelio.de)

Nordseeraum

Wirtschaftskraft an der Küste: Einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas leisten die transnationalen Projekte im Nordseeraum. Die Partner bearbeiten gemeinsam Themen zu Fachkräftebedarf oder Schließung von Wertschöpfungsketten und tragen zur Erhöhung des Wirtschaftswachstums bei. Die transnationalen Kooperationen steigern die Innovationskapazität von Unternehmen und Institutionen und stärken die nachhaltige Entwicklung der Umwelt.


Förderfähige Gebiete der transnationalen Zusammenarbeit (INTERREG B) 2014-2020 - Nordseeraum


Beteiligte deutsche Bundesländer

Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein


Wirtschaftskraft an der Küste

Der Nordseeraum reicht von den einsamen Inseln und Fjorden hoch im Norden bis hin zu den dicht besiedelten Städten und Forschungszentren im Herzen Europas: Er umfasst Dänemark und Norwegen, sowie küstennahe Regionen von Belgien, Deutschland, Schweden, Großbritannien und den Niederlanden. Der Nordseeraum ist geprägt durch seine Wirtschaftskraft, gute Infrastrukturen, hochqualifizierte Arbeitskräfte und einen effizienten Umgang mit Umweltrisiken. Diese Stärken sollen unter dem Schwerpunkt Innovation weiter ausgebaut werden. Ein wichtiges Thema ist zudem der Schutz von Meer und Küste. Da der Nordseeraum mit seinen Häfen die wichtigste Logistikdrehscheibe in der EU ist, spielt nicht zuletzt ein nachhaltiger Verkehr eine große Rolle.


Themen der Zusammenarbeit

Das Nordseeraumprogramm fördert Projekte zu den folgenden vier Themen:

Wirtschaftswachstum

  • Etablierung von Wissenspartnerschaften
  • Innovationsförderung und intelligente Spezialisierung
  • Innovative Lösungen der Daseinsvorsorge

Umweltverträgliche Wirtschaft

  • Förderung der "Grünen Wirtschaft"
  • Verringerung des "Ökologischen Fußabdrucks"

Klimawandel und Umweltschutz

  • Verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel
  • Nachhaltiges Management von Ökosystemen

Umweltverträglicher Verkehr

  • Verlagerung des Güter-Fernverkehrs
  • Umweltverträglicher regionaler Güter- und Personenverkehr


Budget und Förderung

  • Nordseeraum (2014–2020): 328,7 Mio. Euro
  • Davon Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): 167,3 Mio. Euro
  • Kofinanzierungsrate der EU: 50%
  • Gesamtbudget pro Projekt: Ca. 3,5 Mio. Euro
  • Förderfähig: Personal-, Veranstaltungs- und Reisekosten, externe Expertise, Material, Investitionen (begrenzt)


Projektpartner werden

Im Nordseeraum finden sich mindestens zwei Partner aus mindestens zwei verschiedenen Ländern für normalerweise etwa drei Jahre in einem Projekt zusammen. Üblich ist eine Partnerstruktur von zehn bis 15 Institutionen. Ein "Lead Partner" übernimmt dabei jeweils die Federführung. Das Programm richtet sich an öffentliche und private Akteure.

Förderfähige Partner im Nordseeraum können z. B. sein:

  • Öffentliche Behörden (Bund, Länder, Regionen, Kommunen)
  • (Öffentliche) Dienstleister
  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen
  • Kammern, Vereine und Verbände
  • Organisationen der Wirtschaftsförderung
  • Unternehmen
  • Nichtregierungsorganisationen

Weitere Informationen

Eine Übersicht zum Nordseeraumprogramm liefert das Faltblatt zum Nordseeraum: Veröffentlichungen

Zusatzinformationen

Kontakt

Jens Kurnol
Referat I 3 - Europäische Raum- und Stadtentwicklung

Tel.:  +49 228 99401-2304

Kontakt

Maike Horn
National Contact Point Interreg Nordseeprogramm 2014-2020
Senat der Freien und Hansestadt Hamburg
Senatskanzlei – Staatsamt
Hermannstraße 15
20095 Hamburg

Tel.:  +49 40.428.31-1477
Logo des Nordseeraumprogramms (© North Sea Region Programme 2014 - 2020)