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Foto von Land und Verkehr bei Freudenstadt (Quelle: Rainer Sturm/pixelio.de)

Mitteleuropa

Auch in Zukunft Schnittstelle Europas: Mit seiner industriellen Tradition und der Fähigkeit, Innovationen in allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft umzusetzen, leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Strategie Europa 2020. 30 Prozent der EU-Bevölkerung leben in Mitteleuropa. Mit weiteren Kooperationen können die Entwicklungsperspektiven der Menschen spürbar verbessert und ein aktiver Beitrag zum Zusammenhalt geleistet werden.


Förderfähige Gebiete der transnationalen Zusammenarbeit (INTERREG B) 2014-2020 - Mitteleuropa


Beteiligte deutsche Bundesländer

Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen


Europas Schnittstelle

Der Programmraum Mitteleuropa ist eine "Schnittstelle Europas". Er umfasst neun europäische Mitgliedsstaaten: Kroatien, Österreich, Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn sowie Teile von Deutschland und Italien. Im Mitteleuroparaum gibt es große ökonomische, geographische und strukturelle Unterschiede: Wenige städtische Wachstumsräume stehen großen, stärker ländlich geprägten und wirtschaftlich schwächeren Gebieten gegenüber. Deshalb gehören die Förderung des räumlichen Zusammenhalts sowie wirtschaftlicher und sozialer Innovationen zu den Herausforderungen des Programms. Auch die Auswirkungen des Eisernen Vorhangs sind nach wie vor zu spüren. Die vielen bedeutenden Verkehrskorridore in Ost-West- und in Nord-Süd-Richtung gilt es nachhaltig und CO2-arm zu nutzen und besser regional anzubinden. Auch Energieeffizienz sowie Schutz und Nutzung des Kultur- und Naturerbes sind wichtige Themen.


Themen der Zusammenarbeit

Das Mitteleuropaprogramm fördert Projekte zu den folgenden vier Themen:

Innovation

  • Akteure dauerhaft vernetzen
  • Soziale und wirtschaftliche Innovation

Reduzierung des CO2-Ausstoßes

  • Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien
  • Regionale Strategien zu Energie und Klimawandel
  • CO2-armer Verkehr

Natürliche und kulturelle Ressourcen

  • Schutz natürlicher Ressourcen
  • Schutz des Kulturerbes
  • Umweltmanagement in städtischen Räumen

Verkehr

  • Bessere Anbindung des Nah- und Regionalverkehrs
  • Multimodaler, umweltfreundlicher Güterverkehr


Budget und Förderung

  • Mitteleuropa (2014 - 2020): 299 Mio. Euro
  • Davon Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): 247 Mio. Euro
  • Kofinanzierungsrate der EU für deutsche Partner: 80%
  • Empfohlene Projektgröße: 1 - 5 Mio. Euro Gesamtbudget
  • Förderfähig: Personal-, Veranstaltungs- und Reisekosten, externe Expertise, Material, Investitionen (begrenzt)


Projektpartner werden

Im Mitteleuroparaum finden sich mindestens drei finanzierende Partner aus mindestens drei verschiedenen Ländern für normalerweise etwa drei Jahre in einem Projekt zusammen. Üblich sind etwa elf Partner pro Projekt. Ein "Lead Partner" übernimmt dabei jeweils die Federführung. Das Programm richtet sich an öffentliche und private Akteure.

Förderfähige Partner im Mitteleuroparaum können z. B. sein:

  • Öffentliche Behörden (Bund, Länder, Regionen, Kommunen)
  • (Öffentliche) Dienstleister
  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen
  • Kammern, Vereine und Verbände
  • Organisationen der Wirtschaftsförderung
  • Unternehmen
  • Nichtregierungsorganisationen

Weitere Informationen

Eine Übersicht zum Mitteleuropaprogramm liefert das Faltblatt zu Mitteleuropa: Veröffentlichungen

Zusatzinformationen

Kontakt

Brigitte Ahlke

Referat I 3 - Europäische Raum- und Stadtentwicklung

Tel.:  +49 228 99401-2330

Kontakt

Dr. Bernd Diehl
CENTRAL EUROPE Contact Point Deutschland (CCP)
am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung
Weberplatz 1
01217 Dresden

Tel.:  +49 351 4679-277
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