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Foto von der Donau (Quelle: Rainer Sturm/pixelio.de)

Donauraum

Startschuss für einen neuen Programmraum: Deutschland beteiligt sich an dem neu geschaffenen Donauraumprogramm. Die Donau ist das verbindende Element zwischen Staaten und Regionen am ehemaligen eisernen Vorhang - ein Raum mit erheblichen sozioökonomischen Disparitäten. Das neue Donauraumprogramm will die Regionen der Anliegerstaaten der Donau durch konkrete Kooperationen zusammenführen und damit zur Umsetzung der Donaustrategie der EU beitragen.


Förderfähige Gebiete der transnationalen Zusammenarbeit (INTERREG B) 2014-2020 - Donauraum


Beteiligte deutsche Bundesländer

Baden-Württemberg, Bayern


Die Donau verbindet

Der Donauraum ist geprägt durch sehr unterschiedliche Landschaften, Wirtschafts- und Kulturräume. Als Fluss mit den weltweit meisten Anrainerstaaten ist die Donau das verbindende Element zwischen diesen Regionen: Neben den neun EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien, Deutschland (Baden-Württemberg und Bayern), Kroatien, Österreich, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn umfasst der Donauraum auch Bosnien-Herzegowina, Moldawien, Montenegro, Serbien sowie Teile der Ukraine. Eine zentrale Herausforderung ist die sehr unterschiedliche Wirtschaftskraft der beteiligten Regionen. Ökonomische und soziale Innovationen bilden deshalb einen Schwerpunkt. Zudem gilt es das Potential zu nutzen und zu bewahren, das die kulturelle und landschaftliche Vielfalt der Donauregionen bietet. Dafür ist auch eine gute Verkehrsanbindung entscheidend. Angesichts der Fragmentierung in zahlreiche nationale und regionale Verwaltungseinheiten ist zudem eine verbesserte Administration ein wichtiges Thema.


Themen der Zusammenarbeit

Das Donauraumprogramm fördert Projekte zu den folgenden vier Themen:

Innovativer und sozial verantwortlicher Donauraum

  • Bessere Rahmenbedingungen für Innovation
  • Nicht-technologische Innovation

Umwelt- und kulturbewusster Donauraum

  • Nachhaltige Nutzung natürlicher und kultureller Ressourcen
  • Erneuerung und Management ökologischer Korridore
  • Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz
  • Katastrophen-Risikomanagement

Vernetzter und energieeffizienter Donauraum

  • Umweltfreundlicher, sicherer Verkehr und ausgewogene Anbindung städtischer und ländlicher Räume
  • Energiesicherheit und Energieeffizienz

Gut verwalteter Donauraum

  • Gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen
  • Unterstützung der EU-Donauraumstrategie


Budget und Förderung

  • Donauraum (2014 - 2020): 263 Mio. Euro
  • Davon Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): 202 Mio. Euro
  • Kofinanzierungsrate der EU: 85%
  • Durchschnitt pro Projekt: 1 - 5 Mio. Euro
  • Förderfähig: Personal-, Veranstaltungs- und Reisekosten, externe Expertise, Material, Investitionen (begrenzt)


Projektpartner werden

Im Donauraum finden sich mindestens drei Partner aus mindestens drei verschiedenen Ländern für normalerweise etwa drei Jahre in einem Projekt zusammen, wobei mindestens ein Land ein EU-Mitgliedsstaat sein muss. Ein "Lead Partner" übernimmt dabei jeweils die Federführung. Das Programm richtet sich an öffentliche und private Akteure.

Förderfähige Partner im Donauraum können z. B. sein:

  • Öffentliche Behörden (Bund, Länder, Regionen, Kommunen)
  • (Öffentliche) Dienstleister
  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen
  • Kammern, Vereine und Verbände
  • Organisationen der Wirtschaftsförderung
  • Unternehmen
  • Nichtregierungsorganisationen

Weitere Informationen

Eine Übersicht zum Donauraumprogramm liefert das Faltblatt zum Donauraum: Veröffentlichungen

Zusatzinformationen

Kontakt

Dr. Rupert Kawka
Referat I 3 - Europäische Raum- und Stadtentwicklung

Tel.:  +49 228 99401-1314

Kontakt

Dr. Judit Schrick
Donau Contact Point Deutschland
am Donaubüro Ulm
Kronengasse 4/3
89073 Ulm

Tel.:  +49 731-96 91 44 75
Mobil:  0172 5 65 55 94
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