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Geförderte Projekte

Mit einem jährlichen Budget von 500.000 Euro fördert das Bundesprogramm unter den Projekten mit hohen Erfolgsaussichten in den Interreg V B-Programmen solche Projekte, die die gegebenen Themenbereiche durch integrierte und raumwirksame Ansätze bearbeiten.

Geförderte Projekte bearbeiten Themenfelder wie Stadt- und Regionalentwicklung, Mobilität und Verkehr, Energieeffizienz und Klimawandel, sowie Wirtschaft, Arbeit und Leben. Die geförderten Projekte zeigen, dass staatenübergreifende Lösungen nationale Ansätze oft sinnvoll ergänzen und erweitern. Als Plattform zum Erfahrungsaustausch sind die transnationalen Projekte ein Stück gelebtes Europa.

Eine Übersicht über die von 2007 bis 2013 kofinanzierten Projekte finden Sie in der Broschüre "Partnerschaftlich für Europa":
zur Veröffentlichung


Aktuelle Förderperiode 2014 - 2020

In der aktuellen Förderperiode werden bereits 10 laufende Interreg-Projekte durch das Bundesprogramm kofinanziert:

Foto von vielen Händen, die in die Mitte gehalten werden (© Andrey Popov, Fotolia.com)

SEMPRE (Ostseeraum)

Ländliche Regionen im Ostseeraum sind oft geprägt von einer geringen Bevölkerungsdichte, fehlender sozialer Infrastruktur und einer schlechten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Gerade für Langzeitarbeitslose, ältere Menschen oder Migranten wächst dadurch die Gefahr der sozialen Ausgrenzung. Das Projekt SEMPRE ("Social Empowerment in Rural Areas"), will dem entgegenwirken. Dazu entwickeln die Projektpartner gemeinsam mit sozial Benachteiligten Angebote wie Fahr- und Pflegedienste.

Foto Containerschiff (© Shutterstock 162281585)

Baltic LINes (Ostseeraum)

Bei der Nutzung der Ostsee herrscht große Konkurrenz, angefacht von vielen oft gegensätzlichen Interessen. Die Interessen der verschiedenen Akteure werden abgewogen, um beispielsweise den Einfluss auf die Umwelt zu minimieren oder Planungsvorhaben der Nachbarstaaten nicht
zu widersprechen. Baltic LINes wird zu einer besseren Abstimmung von linearen Infrastrukturen in den maritimen Raumordnungsplänen der Ostseeanrainerstaaten beitragen.

AIS Marine Traffic (© Marine Traffic)

NorthSEE (Nordseeraum)

Die Nordsee ist die am dichtesten befahrene Schifffahrtsregion der Welt. Fischerei, Energie- und Rohstoffgewinnung, Naturschutz und militärische Nutzungen stehen in Konkurrenz um den immer knapper werdenden Meeresraum. Die Nordsee-Anrainerstaaten müssen ihre nationale maritime Raumordnung mit den Nachbarländern abstimmen. Das Projekt NorthSEE möchte den Grundstein für den Aufbau fester Kooperationsstrukturen zwischen den Planungsbehörden der Anrainer legen.

Foto von Landschaft mit Windrädern (© shutterstock)

BEA-APP (Ostseeraum)

Um die Klimaschutz- und Erneuerbare-Energien-Ziele zu erreichen, müssen in der gesamten Ostseeregion zusätzliche Flächen für erneuerbare Energien ausgewiesen werden. Um die am besten geeigneten Flächen auszuweisen, gilt es, die Planungsinstrumente zu verbessern und sie zwischen den verschiedenen Ländern zu harmonisieren bzw. Kompromisse mit anderen Flächennutzungen zu finden. Das Ostsee-Projekt BEA-APP nimmt sich der Herausforderungen an, die die Energiewende an die Raumplanung stellt.

Zug im Winter (© Deutsche Bahn AG, Jochen Schmidt)

AlpInnoCT (Alpenraum)

Der alpenquerende Verkehr hat enorme ökologische Auswirkungen auf die Berge. Der kombinierte Güterverkehr ist eine Möglichkeit, negativen Folgen wie Luftverschmutzung und Lärmbelastung entgegenzuwirken. Obwohl nachhaltig, ist er jedoch in wirtschaftlicher Hinsicht noch nicht wettbewerbsfähig. Ziel von AlpInnoCT ist daher eine bessere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit des kombinierten Güterverkehrs, um damit zum Umweltschutz in den Alpen beizutragen.

Dokumentationsarbeiten in einem mittelalterlichen Silberbergwerk in Dippoldiswalde (© Landesamt für Archäologie Sachsen, Martin Jehnichen)

VirtualArch (Mitteleuropa)

Das Projekt "VirtualArch - Visualize to Valorize. For a better utilisation of hidden archaeological heritage" möchte verborgenes archäologisches Kulturerbe mithilfe neuester Informations- und Kommunikationstechniken wie etwa 3D-Technik sowie Virtual und Augmented Reality für Denkmalschutz und Tourismus sicht- und nutzbar machen. Das Potential dieser Instrumente für die archäologische Denkmalpflege wird erschlossen und für die Anwendung auf überregionaler Ebene überprüft.

Details zu diesen Projekten folgen in Kürze:

  • Peripheral Access (Mitteleuropa)
  • SubNodes (Mitteleuropa)
  • AREA 21 (Ostseeraum)
  • MAMBA (Ostseeraum)