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Konferenz "Transnationale Zusammenarbeit in Europa - so geht es weiter!"

Anfang 06.05.2014
Ende 07.05.2014
Veranstaltungsort: Berlin

INTERREG B 2014 - 2020: Projektakteure informierten sich über neue Förderperiode und Themen der transnationalen Zusammenarbeit

Foto Bericht von der Fachtagung "Territoriale Zusammenarbeit in Europa - wie geht es weiter?" am 25. September 2012 in BerlinQuelle:  BMVI

Ziel der Infoveranstaltung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur war es, neue Projektpartner zu gewinnen, diese mit bestehenden Akteuren zu vernetzen und neue Themen der transnationalen Zusammenarbeit vorzustellen.

Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), eröffnete die Konferenz und gab damit den Startschuss zur neuen Förderperiode. "Mit INTERREG ermöglichen wir Bürgern, passgenaue Konzepte für ihre jeweilige Region zu entwickeln. In den ländlichen Räumen stellt sich die Frage nach zukunftsfähiger Infrastruktur anders als in städtischen Ballungsgebieten. Europa kann nur erfolgreich sein, wenn es dieser Vielseitigkeit Rechnung trägt - genau das tut INTERREG." BBSR-Direktor Harald Herrmann würdigte die Arbeit der Projekte in der vergangenen Programmperiode: "Staatenübergreifende Lösungen ergänzen und erweitern beispielhaft nationale Ansätze. Mit vergleichsweise wenig Geld setzen die Projekte europaweit viele Hebel in Gang, um Investitionen anzuschieben, Wissen zu bündeln und langfristige Netzwerke aufzubauen. Die transnationale Zusammenarbeit trägt auch dazu bei, die Europakompetenz der Städte und Regionen zu erhöhen."

Im Anschluss diskutierten Vertreter der Europäischen Kommission, des Bundes, aus Verbänden, Ländern und Städten die kommenden Herausforderungen der transnationalen Zusammenarbeit. Praxisnah ging es beim "Project Slam" zu: Die drei Projekte Best Agers Lighthouses, BSR QUICK und NANORA verdeutlichten in jeweils zwanzigminütigen Vorführungen auf unkonventionelle Art regionale Herausforderungen und staatenübergreifende Lösungsansätze.

Am zweiten Veranstaltungstag stand die inhaltliche Neuausrichtung der Programme im Fokus. Für die transnationalen Programme mit deutscher Beteiligung stehen bis 2020 EU-Fördermittel in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung - gegenüber der jetzt auslaufenden Förderperiode immerhin ein Drittel mehr. Die Anforderungen sind abhängig von unterschiedlichsten Faktoren. So werden Projekte künftig in sechs Programmräumen - hinzugekommen ist der Donauraum - organisiert. Die transnationalen Programme sind gefordert, eine stärkere thematische Fokussierung der Programme zu erreichen. Innovation, Reduzierung von CO2-Emissionen, Umwelt, Verkehr, Klimawandel und Governance sind die Themen, die im Vordergrund stehen.

Im folgenden finden Sie Berichte, Präsentationen zu und Impressionen von der Konferenz.

Programm

Präsentation INTERREG 2014 - 2020: Fakten und thematische Schwerpunkte

Video Project Slam

Impressionen

Workshop 1 "Förderlandschaft"

Workshop 2 "Bundesprogramm"

Workshop 3 "Verwaltungsvereinfachung"

Workshop 4 "Stadt- und Regionalentwicklung"

Workshop 5 "Private Partner"

Workshop 6 "Gutes Projekt"

Workshop 7 "Interkulturelle Kommunikation"

Workshop 8 "Projektergebnisse verstetigen"

Info-Runden