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Neues zur Interreg-Halbzeitkonferenz 2017

Datum 01.03.2017

Unter dem Motto "Europäische Zusammenarbeit stärkt Städte und Regionen!" lädt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur am 16. Mai 2017 zur Halbzeitkonferenz der transnationalen Zusammenarbeit nach Berlin ein.

Ziel

Nach etwa der Hälfte der offiziellen Programmlaufzeit stellen Projektakteure ihre Erfolge und Visionen zur Zusammenarbeit in Europa vor. Nach 20 Jahren transnationaler Zusammenarbeit bei Interreg wollen wir Bilanz ziehen, Wirkungen diskutieren und Perspektiven für die Zeit nach 2020 aufzeigen.

Zentrale Fragen, denen in der Veranstaltung nachgegangen werden soll, sind:

  • Wie läuft es in den Programmen?
  • Was sind die Stärken und Alleinstellungsmerkmale von Interreg und wie gelingt es, diese Potenziale noch stärker in den Fokus zu rücken?
  • Wie sind die Perspektiven für Interreg nach 2020?

Programm

Nach Begrüßung und einführenden Vorträgen zur transnationalen Zusammenarbeit wollen wir zunächst den Blick über den Tellerrand werfen: "Natürlich Gemeinsam - Wurzeln menschlicher Kooperation" - unter diesem Titel geht Prof. Daniel Haun vom Leipziger Forschungszentrum für frühkindliche Entwicklung den Grundlagen für Zusammenarbeit nach.

In zwei Diskussionsrunden wollen wir zum einen den Erfolgen transnationaler Zusammenarbeit und zum anderen den Perspektiven für Interreg nach 2020 nachgehen.

Als Auftakt für die erste Diskussionsrunde stellt Sina Redlich vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung Ergebnisse eines Forschungsprojektes vor, das themenübergreifende Wirkungen der transnationalen Zusammenarbeit untersucht hat. In der Diskussionsrunde "20 Jahre Interreg B - Was sind die Erfolge?" wird die Entwicklung und der Mehrwert transnationaler Kooperation ganz konkret und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Es diskutieren

  • Gregor Moss, Beigeordneter für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität der Stadt Bielefeld
  • Erik Lenz, Vertriebsleiter für Elektrobusse, Vossloh Kiepe GmbH Düsseldorf, ehem. Projektpartner im Interreg-Projekt Trolley
  • Prof. Dr. Stefanie Dühr, Radboud Universität Nimwegen
  • Barbara Woltmann, MdB

Transnationale Zusammenarbeit ab 2020 - Was sind die Visionen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der zweiten Diskussionsrunde. Nach einer Einführung in das Thema durch Sabine Stölb vom luxemburgischen Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen diskutieren Vertreter/innen aus Land und Bund, der Europäischen Kommission und aus einem unserer Nachbarstaaten Perspektiven und Anforderungen an die künftige Zusammenarbeit. Mit dabei sind

  • Dr. Florian Ballnus, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
  • Dr. Katharina Erdmenger, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Berlin
  • Alexander Somoza, Generaldirektion für Regionalpolitik und Stadtentwicklung, Europäische Kommission, Brüssel
  • Sabine Stölb, Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen Luxemburg

Beides, Erfolge und Visionen werden zudem anhand ganz konkreter Projekte veranschaulicht. Nach der Pecha-Kucha-Methode präsentieren

  • Vincenzo Trevisan vom Regionalverband FrankfurtRheinMain das Projekt "CHIPS - Cycle Highways Innovation for Smarter People Transport and Spatial Planning", in dem es um die Entwicklung und Förderung von Radschnellwegen in Nordwesteuropa als attraktive, kosteneffiziente und umweltfreundliche Mobilitätsprodukte geht.
  • Kai Trümpler vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie das Projekt NorthSEE. Im Projekt NorthSEE legen die Nordseeanrainer-Staaten gemeinsam mit Planern und Interessenvertretern die Grundlagen für einen dauerhaften transnationalen Dialog zur Meeresraumordnung und entwickeln Zukunftsszenarien bis 2050.
  • Doris Scheer, Diakonisches Werk Schleswig-Holstein das Projekt "SEMPRE - Social Empowerment in Rural Areas", das Dienstleistungen im ländlichen Raum - etwa Angebote wie Fahr- und Pflegedienste - gemeinsam mit sozial Benachteiligten entwickeln möchte.

Eine wichtige Rolle bei der Konferenz wird der Dialog mit und zwischen den vielen unterschiedlichen Programmakteuren spielen. Die Rückmeldungen und Anregungen der Teilnehmer sollen helfen, Interreg B wieder stärker im Sinne einer integrierten Regionalentwicklung aufzustellen und auf die Zukunft vorzubereiten.

Weitere Informationen zum Programm und zu Registrierungsmöglichkeiten folgen in Kürze auf dieser Website.