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Ausschreibung zur Einreichung von Themenvorschlägen für Forschungsprojekte im Rahmen des ESPON-Programms

Datum 08.01.2016

Nach dem Erfolg von Projekten basierend auf Ideen von Stakeholdern (wie z.B. das Projekt METROBORDER zu grenzüberschreitenden Metropolräumen oder das Projekt SEMIGRA, zur Abwanderung von Frauen in ländlichen Gebieten), sieht das ESPON 2020-Programm weiterhin vor, Forschung stärker am Bedarf zu orientieren. Im Rahmen von sogenannten "Targeted Analyses" können Akteure Themen in die europäische Raumforschung einbringen. Lokale, regionale Akteure oder Interreg-Programme können ihre Ideen kontinuierlich bei der ESPON EVTZ einreichen. In einem zweistufigen Verfahren wird die ESPON EVTZ dann aus diesen Ideen die besten Vorschläge auswählen und sie im Rahmen des spezifischen Ziels "Targeted Analyses" ausschreiben. Die Kosten des Forschungsprojektes übernimmt das ESPON-Programm, die Stakeholder haben lediglich ihre eigenen Kosten zu tragen. Die Stakeholder sollen bei der detaillierten Ausarbeitung der Thematik der Forschungsprojekte mitwirken und dafür sorgen, dass die Forschungsergebnisse für die Politik auf lokaler, regionaler Ebene anwendbar werden.

Die Projekte sollen dazu beitragen, räumliche Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen und so politische Entscheidungen und Raumentwicklungsstrategien zu kommunizieren. Die Themenvorschläge sollen auch eine grenzübergreifende, europäische Relevanz aufzeigen.

Themen, die bis zum 9. März 2016 eingereicht werden, werden bei der Themenauswahl der ersten Ausschreibung für die "Targeted Analyses" berücksichtigt.

Weitere Informationen zur Ausschreibung sowie dazugehörige Unterlagen und zum ESPON-Programm insgesamt finden Sie auf der folgenden Webseite des ESPON 2020-Programms (in Englisch):
Open Invitation

Weitere Informationen zu abgeschlossenen Projekte, die im ESPON 2013-Proramm in einem ähnlichen Verfahren durchgeführt wurden, finden Sie auf dieser Webseite des ESPON 2020-Programms (in Englisch):
Targeted Analyses