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Ostseeraum: 1. Call gestartet

Datum 05.12.2014

Vom 2. Dezember 2014 bis zum 2. Februar 2015 haben Konsortien mit Institutionen aus mindestens drei Partnerländern des Ostseeraums im Rahmen der ersten Antragsrunde Zeit, Projektanträge in den Themenbereichen Innovation, Umwelt und Verkehr einzureichen.

Neu ist, dass über Anträge in zwei Stufen entschieden wird: Förderentscheidungen über die sogenannten "Concept Notes" der ersten Phase werden durch den international besetzten Begleitausschuss Ende April getroffen. Die dort erfolgreichen Anträge können dann in der zweiten Phase bis Mitte Juli vollständige Anträge einreichen, über die im Herbst 2015 entschieden wird.

Das Kooperationsprogramm befindet sich derzeit noch im Genehmigungsprozess bei der EU-Kommission. Mit einer endgültigen Freigabe des Programms wird noch in diesem Jahr gerechnet. Erstmalig können im Ostseeprogramm auch gewinnorientierte private Unternehmen als Partner mitwirken.

Das EFRE-Budget des INTERREG B-Programms für den Ostseeraum 2014 - 2020 liegt bei 264 Millionen Euro, eine Steigerung um 25 Prozent zur vergangenen Förderperiode. Die deutliche Steigerung der Mittel ist auch ein politisches Signal für die zentrale Bedeutung des Raumes im europäischen Kontext. Die im Programm beschriebenen Ziele, an deren Ausarbeitung in den Programmgremien das BBSR im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur maßgeblich beteiligt war, stehen im engen Zusammenhang mit den Zielen der EU-Ostseestrategie, deren praktische Umsetzung nun auch durch das INTERREG-Programm gefördert wird.

Weitere Informationen zum Kooperationsprogamm für den Ostseeraum erhalten Sie auf der neuen Website für das Ostseeraumprogramm Interreg Baltic Sea Region

und auf der INTERREG B-Website im Bereich Sechs Programmräume.